Der Band präsentiert die Kernaussagen psychoanalytischer und systemtheoretisch orientierter Perspektiven auf Jugendhilfe und Pädagogik. Die Abgrenzung der beiden paradigmatisch unterschiedlichen Zugänge und ihr Dialog sind für die unmittelbare Praxis ebenso bedeutsam wie für den theoretischen Diskurs.
Neben der Psychoanalyse haben auch Systemtheorie und systemische Methoden zunehmend Einfluss auf die Diskurse in Pädagogik und Sozialarbeit gewonnen. Sind es eher berufspolitische Gründe, Entwicklungen der Professionalisierung, gesellschaftliche und kulturelle Veränderungen oder unterschiedliche Praxen und Handlungsziele, die die Präferenzen und Perspektiven in die eine oder die andere Richtung lenken? In welchem Verhältnis stehen psychoanalytische und systemtheoretisch orientierte Zugänge etwa in einem so zentralen Bereich wie der Jugendhilfe? Die Beiträge des vorliegenden Bandes präsentieren die Kernaussagen der beiden Paradigmen und ermöglichen damit auf der Basis der Abgrenzung zugleich einen weitergehenden Dialog.
Mit Beiträgen von Bernd Ahrbeck, Margret Dörr, Annelinde Eggert-Schmid Noerr, Antonia Funder, Thomas Hermsen, Nina Hover-Reisner, Peter Kastner, Heinz Krebs, Martin Schmid, Mathias Schwabe, Kathrin Trunkenpolz und Marc Willmann
Bernd Ahrbeck
Jugendarbeit Psychoanalyse Psychoanalytische Pädagogik Soziale Arbeit Systemtheorie
»Neben einigen gut aufbereiten theoretischen Analysen ist insbesondere die Betrachtung des Fallbeispiels aus der Familienhilfe aus zwei Perspektiven positiv hervor zu heben.«
Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff auf www.socialnet.de am 10. März 2011
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