Die Pädagogische Psychotherapie bietet einen verstehenden Zugang zu den emotional-sozialen Hintergründen schulischer Lernschwierigkeiten. Anhand von vier ausführlichen Fallschilderungen werden Einblicke in das therapeutische Vorgehen ermöglicht und Anregungen für den schulischen Umgang mit Lern- und Verhaltensstörungen geboten.
Das vorgestellte Verfahren der Pädagogischen Psychotherapie bezieht grundlegende Erkenntnisse der Psychoanalyse direkt auf die Störungen kindlicher Lernprozesse und schließt dadurch die Lücke zwischen Theorie und Praxis der Psychoanalytischen Pädagogik. Die theoretischen Grundlagen zur Psychodynamik kindlicher Lernprozesse werden durch vier Fallstudien anschaulich erläutert. Vor diesem Hintergrund werden unter anderem Techniken und Materialien zur Einzelarbeit, ethische Überlegungen zur Arbeit mit Kindern und die Bedeutung von Therapiebeginn und -abschluss dargelegt.
Die vorliegende Einführung richtet sich an Pädagogen, die mit Kindern mit sozial-emotionalen Schwierigkeiten arbeiten, und bietet einen Ansatz, der tiefer geht als die üblichen »Tipps und Tricks« für Lehrer. Dabei werden der Entstehungshintergrund und die zentralen Merkmale der Pädagogischen Psychotherapie herausgearbeitet.
Gillian Salmon
emotional-soziale Lernstörungen Pädagogische Psychotherapie Psychoanalytische Pädagogik
»Salmons und Dovers Buch stellt eine sehr gute Sammlung praktischer Beispiele dar. Theoretische Erörterungen folgen meist erst lange nach Einführung der Fälle. Das Buch hat auch das Potenzial, eine Diskussion über Psychotherapie in Gang zu setzen. Fern von üblichen Diagnosen des ICD-10 werden schulische Schwierigkeiten in einem weiten Kontext diskutiert.«
Anton Schlittmaier, Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 1/2012
»Eine gut nachvollziehbare Einführung in Dimensionen an den Grenzen pädagogischer Kompetenz.«
Jörg Schlömerkemper in PÄDAGOGIK 7 (Heft 8/11)
»Das Buch gibt vielfältige Anregungen, wie im Rahmen einer pädagogischen Psychotherapie erzieherische und schulische Aktivitäten unterstützt werden können.«
Dr. Dipl.-Psych. Lothar Unzner auf www.socialnet.de
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