Sieben Hamburger Psychoanalytiker und Psychotherapeuten analysieren 13 bekannte Spielfilme aus den letzten 50 Jahren. Dem Thema Suizid im Film ist ebenfalls ein Kapitel gewidmet.
Wir leben in einem Medienzeitalter, in dem Filme eine herausragende Rolle spielen. Sie fesseln nicht nur Individuen, sondern erzeugen auch kollektive Fantasien und Werte. Die Autoren, erfahrene Psychoanalytiker und/oder tiefenpsychologisch fundiert arbeitende Psychotherapeuten in Hamburg, legen 13 bekannte Spielfilme der letzten 50 Jahre auf die Couch, u.a. »Das verflixte 7. Jahr«, »Das Fest«, »Der Herr der Ringe«, »Mary Shelleys Frankenstein« und »Das Parfum«. Die fundierten psychoanalytischen Interpretationen erschließen den ganzen Reichtum der Filme und eröffnen einen spannenden Zugang sowohl zum Film als auch zur Psychoanalyse. Den Themen »Suizid im Film« und »Psychoanalyse der Komödie« wird ebenfalls Platz eingeräumt.
Mit Beiträgen von Klaus Augustin, Karl-Heinz Borns, Gabriele Hohage-Staudt, Susanne Kaut, Mathias Kohrs, Theo Piegler und Gabriele Ramin
Theo Piegler
»Keineswegs verkehrt ist, dieses Buch neben der TV Fernbedienung oder dem Kinoguide aufzubewahren. Schließlich wird der russische Regisseur Andrei Tarkowski mit den Worten zitiert: ›Wie die Unendlichkeit des Bildes, so ist auch ein Film größer, als er in Wirklichkeit ist, zumindest, wenn es denn ein wirklicher Film ist. Und er enthält letztendlich immer mehr Gedanken und Ideen als jene, die der Autor bewusst in den Film gesteckt hat.‹ Dieser psychische Mehrwert ist hier nachzulesen.«
Alexander Kluy in Psychologie Heute (März 2011)
()