Die AKP als Modell von Gramscis »modernem Fürst« – eine Analyse von Machtergreifung, Stabilisation und Herausforderungen bis 2023.
Wie errangen die AKP und Erdoğan die politische Macht in der Türkei? Wie sichern sie ihre Vorherrschaft ab? Und wodurch wird ihre Macht herausgefordert? Alp Kayserilioğlu legt erstmals eine umfassende Analyse und Kritik der bisherigen AKP-Ära vor – von ihren Anfängen bis 2023. Er zeigt, wie es der AKP – ganz im Sinne von Antonio Gramscis »modernem Fürsten« – durch die Stabilisierung des Neoliberalismus, eine umfassende Hegemoniepolitik und geschicktes Taktieren gelang, eine einzigartige Machtposition in Staat und Gesellschaft zu erobern. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf dem Erfolg und Misserfolg oppositioneller Politik sowie auf den Lehren, die sich daraus ziehen lassen – auch international.
Alp Kayserilioǧlu
Alp Kayserilioğlu (Dr. rer. soc.), geb. 1987 in Istanbul, ist Politikwissenschaftler, Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Zu seinen Interessensgebieten gehören die Philosophie des 18., 19. und 20. Jh., Marxismus und Arbeiter*innenbewegung, die Geschichte der Türkei sowie die Geschichte des Kapitalismus.
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