Die Erfahrung von künstlerischen Installationen als Mittel der Bildung: ästhetisch-performative Prozesse im Zusammenspiel von Subjekt und Kunst.
Wie kann die Erfahrung künstlerischer Installationen vor dem Hintergrund der transformatorischen Ästhetik theoretisch gefasst werden? Am Beispiel der Installation »House« nimmt Fatma Kargin die responsiv-performativen Prozesse in den Blick, die sich zwischen den Betrachter*innensubjekten und der Installation wechselseitig hervorbringen. In Anlehnung an eine spezifische Aufführungslogik skizziert sie eine ästhetisch-performative Bildungstheorie, die vor allem die situative Neuorientierung der Subjekte, ihre ordnungskontingente Wahrnehmung sowie die Konstruktion von Wirklichkeit, Selbst und Welt ins Zentrum stellt.
Fatma Kargin
Fatma Kargın-Zahn, geb. 1991, ist promovierte Kunstpädagogin (Justus-Liebig-Universität Gießen), Kulturwissenschafterin und empirische Forscherin. Als Vertretungsprofessorin, Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin hat sie an der Leuphana Universität Lüneburg, Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW und an der Pädagogische Hochschule Freiburg gelehrt.
Kunst Art Installation Installation Subjekt Subject Aesthetics Ästhetik Kunstpädagogik Visual Arts Education