Steht die Kunstfreiheit auf dem Spiel und ist Kunst eigentlich autonom? Antworten aus Philosophie und Kunstgeschichte.
In Gesellschaft und Kunstpraxis wird die seit der Moderne verbindliche Idee der Kunstautonomie zunehmend kritisch eingeschätzt. Diskursive Verabschiedungen der Autonomie stehen ebenso für diese Entwicklung wie die vergangene documenta fifteen, die die kollaborative politische und ökonomische Transformation der Gesellschaft zum Programm erhob. Die Beiträger*innen bieten Orientierung in diesem unübersichtlichen Diskursfeld – nicht zuletzt indem sie zeigen, dass die Alternative zwischen der Verteidigung der Kunstautonomie und ihrer Verabschiedung unvollständig ist.
Daniel Martin Feige
Daniel Martin Feige, geb. 1976, ist Professor für Philosophie und Ästhetik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart in den Fachgruppen Design und Kunstwissenschaften-Ästhetik. Er forscht und publiziert zu Themen an der Schnittstelle von philosophischer Ästhetik und philosophischer Anthropologie.
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