Klaus Wieland Wieland Moderne Mannsbilder

Moderne Mannsbilder

von Klaus Wieland

Zur Semantik von ›Männlichkeit‹ in der deutschsprachigen Erzählliteratur der Frühen Moderne, 1890-1930

EUR 52,00

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Beschreibung

Maskulinität unter Druck? Warum die viel beschworene »Krise der Männlichkeit« in der deutschen Erzählliteratur des 20. Jahrhunderts gar keine war.
Die »Krise der Männlichkeit« war im frühen 20. Jahrhundert ein vieldiskutiertes Thema – aber handelt es sich wirklich um eine Krise? Klaus Wieland analysiert erstmals systematisch die soziokulturelle Konstruktion und Pluralisierung von Männlichkeit in der deutschen Erzählliteratur der Frühen Moderne. Er zeigt, dass Männlichkeit dort in einem Maße pluralisiert wurde, wie es in der Literatur des 19. Jahrhunderts noch nicht der Fall war: Neue Männerbilder entstanden, alte wurden transformiert und modernisiert. Dabei kann von einer Krise der hegemonialen Männlichkeit keine Rede sein, sehr wohl aber von einer Flexibilisierung, die ein expandiertes Normalitätsspektrum entstehen ließ, das auch alternative Maskulinitäten inkludiert.

Autor*in

Klaus Wieland
Klaus Wieland, geb. 1961, lehrt Germanistik an der Université de Strasbourg. Er promovierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und habilitierte an der Université Sorbonne Nouvelle Paris 3. Seine Forschungsschwerpunkte sind Gender und Queer Studien, Literatur und Gedächtnis sowie interkulturelle Literatur.

Themen in »Moderne Mannsbilder«

Männlichkeit Masculinity Literature Literatur Early Modernism Frühe Moderne Germany Deutschland 20th Century Maskulinität Gender 20. Jahrhundert Geschlecht Alternative Masculinity Männerbild

Stimmen zu »Moderne Mannsbilder«

Details

ISBN: 9783837672091
Verlag: transcript
Erscheinung: 20.03.2024

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