Von A bis Z: Was wir von virtuellen Ameisen, Chimären, Fledermäusen, Flusspferden, Füchsen, Hunden, Kühen, Küken, Löwen, Papageien, Quallen, Rehen oder Vögeln lernen können.
Tiere gelten gemeinhin als Agenten der Natürlichkeit – doch wie figurieren sich in gegenläufigen Konstellationen Tiere und Technik gegenseitig? Als Wissensfigur ist das virtuelle Tier u.a. relevant für Belange von Unterhaltung und Sozialität, Ästhetik und Epistemologie oder künstlerische Annäherung und Multispecies Storytelling. Die Beiträger*innen fragen nach Übergängen und funktionalen Äquivalenten, in denen die Alterität von Wahrnehmungsweisen und die Versuche ihrer Nachstellung im Mittelpunkt stehen. In Form eines Bestiariums analysieren sie alphabetisch, welche Rolle virtuelle Tiere für unser Selbstverständnis und unsere Selbstkonstitution spielen – und was dies für Kulturwissenschaft und künstlerische Forschung bedeutet.
Ina Bolinski
Ina Bolinski ist wissenschaftliche Koordinatorin des Sonderforschungsbereichs 1567 »Virtuelle Lebenswelten«. Sie promovierte an der Ruhr-Universität Bochum zur Mediengeschichte der elektronischen Tierkennzeichnung und des datengestützten Herdenmanagements. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Human-Animal Studies, Tiere und Virtualität, lebendige Datenspeicher, Tiere in digitalen Medien und Tracking Technologien.
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