Über die Zusammenhänge von Kleidung und Geschlechterdebatten: Mode zwischen Identität, Gender und Emanzipation.
Mode ist gestaltete Identität und markiert seit jeher Geschlechterdifferenzen. In den Beiträgen aus Wissenschaft und Gestaltung wird erkundet, wie Genderdebatten von der Mode profitieren und wie Modegeschichte durch einen kritischen Genderblick an Profil gewinnt. Dazu fokussieren sie auf die historisch-kritische Analyse vestimentärer Objekte, in denen sich seit dem 19. Jahrhundert emanzipatorische Bemühungen materialisieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Medienanalyse: In Musikvideos, Serien und (Mode-)Magazinen werden Geschlechterrollen ebenso konstruiert wie dekonstruiert. Zusammen mit ergänzenden Perspektiven aus der Museologie, Bildungspolitik und Diskursanalyse ergibt sich so ein umfassender Überblick über die vielfältigen Beziehungen von Mode und Gender.
Anna-Brigitte Schlittler
Anna-Brigitte Schlittler ist seit 2003 Dozentin für Designgeschichte und -theorie an der Zürcher Hochschule der Künste (Departement Design/Trends & Identity, Departement Kulturanalysen und Vermittlung/Art Education) sowie seit 2018 Lehrbeauftragte an der F+F Schule für Kunst und Design, Zürich. Sie hat Kunstgeschichte, Geschichte der Neuzeit und Philosophie studiert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Modedesign im industriellen Kontext sowie Mode und postkoloniale Theorien.
Fashion Studies Mode Gender Geschlecht History Geschichte Identität Identity Music Gender Periodicals Modegeschichte Media Musik Emancipation
Besprochen in:
tanz, 5 (2025), Falk Schreiber
XTRA!, 414 (2025)
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