Jenseits homogener Identitätskonzepte – das Potential von Mehrsprachigkeit in der interkulturellen Gegenwartsliteratur.
Literarische Texte von Autor*innen mit Migrationserfahrungen können ein kulturelles und ästhetisches Potential entfalten, das homogene Identitätskonzepte auflöst, nationale Paradigmen unterminiert und verschiedenartige Grenzen überwindet. Die Beiträge des Bandes legen dar, in welchen Formen und mit welchen Funktionen literarische Mehrsprachigkeit in Prozessen der Transkulturation zum Ausdruck kommt. Dabei fragen sie nach der spezifischen Qualität und Prägung literarischer Mehrsprachigkeit sowie nach Wechselwirkungen mit dem »transkulturellen Schreiben« bei deutschsprachigen Gegenwartsautor*innen mit Migrationshintergrund.
Gabriella Pelloni
Gabriella Pelloni (Prof. Dr.) ist assoziierte Professorin für Neuere Deutsche Literatur am Institut für Fremde Sprachen und Literaturen der Universität Verona. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die »Nietzscheforschung«, Korrelationen zwischen Literatur und Philosophie, deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Migrationsforschung sowie Inter- und Transkulturalität.
Multilinguism Mehrsprachigkeit Contemporary Literature Gegenwartsliteratur Migration Migration Transculturality Transkulturalität Transnationalität Transnationality Interculturalism Interkulturalität Belonging Zugehörigkeit Foreignness
Besprochen in:https://open-access-brandenburg.de, 07.06.2023
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