Das Konzept des geteilten Kulturerbes hat global Konjunktur. Phänomene wie Migration und Digitalisierung, aber auch das Streben nach postnational gefassten Identitäten wie in Europa oder multinationalen Identitäten wie in Israel tragen dazu bei, dass sich Erinnerungsdiskurse verändern. Die Beiträger*innen illustrieren Kontexte, in denen das Konzept vom geteilten Erbe als Antwort auf solche Dynamisierungen fungieren kann. Mit Fallbeispielen aus Deutschland und Israel erläutern sie unterschiedliche Formen des kulturellen Erbes wie Architektur, Denkmälern und Gedenkstätten, Archive, Museen, Theater und immaterielles Erbe. Damit bilden sie eine Synopse, die Chancen und Risiken des Konzepts kritisch abwägt.
Das Konzept vom geteilten Kulturerbe hat Konjunktur. Doch was ist darunter zu verstehen? Ausgewählte Fallbeispiele aus Deutschland und Israel.
Das Konzept des geteilten Kulturerbes hat Konjunktur. Phänomene wie Migration und Digitalisierung, aber auch die Bewertung postnationaler Selbstbilder in Europa oder multikultureller Identitäten in Israel tragen dazu bei, dass sich Erinnerungsdiskurse verändern. Die Beiträger*innen illustrieren Kontexte, in denen das Konzept des geteilten Erbes als Antwort auf solche Dynamisierungen fungiert. Anhand von Fallbeispielen aus Deutschland und Israel erläutern sie den Umgang mit Formen des kulturellen Erbes wie Architektur, Denkmäler und Gedenkstätten, Archive, Museen, Theater und Orchester und bieten eine Synopse, die Chancen und Grenzen des Konzepts kritisch abwägt.
Christiane Dätsch
Christiane Dätsch (Dr. phil.), ist Professorin für Kulturmanagement am Fachbereich Soziale Arbeit. Medien. Kultur der Hochschule Merseburg. Sie lehrt und forscht an den Schnittstellen von Kulturmanagement, Kultur und Kulturbetrieb.
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