Kapitalismustheorie meets soziologische Zeitdiagnose: Wie steht es um das Subjekt im kybernetischen Kapitalismus?
Quantifizierung, Singularisierung, digitaler Kapitalismus – mit diesen Schlagwörtern wird in der soziologischen Zeitdiagnose über die Veränderung der Gesellschaft sowie der Subjekte der Gegenwart gesprochen. Aber wie verhalten sich die beobachteten Veränderungen zur Grundstruktur der Gesellschaft? Der Begriff des kybernetischen Kapitalismus erlaubt, Wandel und Kontinuität der Gegenwartsgesellschaft sowie die Effekte auf die Subjektivität und den Wandel des Sozialcharakters zu erfassen. Peter Schulz gelingt damit die Integration der Befunde zu Digitalisierung, Prekarisierung und Autoritarismus in eine soziologische Diagnose der Gegenwartsgesellschaft.
Peter Schulz
Peter Schulz (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller Universität Jena und Projektleiter im Thüringer Wasser-Innovationscluster. Forschungsschwerpunkte neben der Soziologe des Wassers sind Technik- und Innovationssoziologie, Kapitalismustheorien sowie die Soziologie des Naturverhältnisses.
Capitalism Kapitalismus Digitalisierung Digitalization Autoritarismus Authoritarianism Subjekt Subject Subjektivierung Subjectivation Social Character Sozialcharakter Prekariat Precariat Singularisierung
»Peter Schulz hat angesichts der Panökonomisierung der Lebensbereiche im digitalen Kapitalismus mit seinem Buch [...] eine überaus lesenswerte Reaktualisierung der sozialphilosophischen Reflexionen von Marx, aber auch von seinen Rezipienten unterschiedlicher Generationen der Kritischen Theorie vorgelegt.«
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»Beim Buch von Peter Scholz handelt es sich um eine ambitionierte und kluge Zusammenschau von Digitalisierung und gesellschaftlicher Formung der Subjekte und ihrer Lebenswelt.Die Lektüre ist sozialwissenschaftlich interessierten Leser:innen sehr zu empfehlen.«
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