Wie können Gemeinschaften Wissen teilen und sich für minorisierte Perspektiven öffnen? Neue Formen des Austauschs zwischen Kunst, Aktivismus und Wissenschaft.
Wo Kunst, Aktivismus und Wissenschaft aufeinandertreffen, können neue Formen des Austauschs entstehen. Dabei rücken das Miteinander, die Zugehörigkeit und die Möglichkeiten, über etablierte Ordnungen hinaus soziale Realitäten zu schaffen, in den Mittelpunkt. Wie können Gemeinschaften Wissen (mit-)teilen? Wie können sie Hierarchien hinterfragen und Perspektiven eröffnen, die sonst unsichtbar bleiben? Die Beiträger*innen gehen diesen Fragen nach und verbinden dazu theoretische und praktische Reflexionen mit Lebenserfahrung. Dabei schaffen sie Räume der Resonanz, in denen Vielfalt nicht nur beschrieben, sondern auch gelebt wird – offen, kritisch und solidarisch.
Antigone Akgün
Antigone Akgün arbeitet als Regisseurin, Autorin und Schauspielerin an deutschsprachigen Stadt- und Staatstheatern wie auch in der freien Szene. In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich mit der Überschreibung kanonischer Literatur und versucht, Multiperspektivität hör- und sichtbar zu machen. Mit ihren Inszenierungen war sie u.a. beim »Radikal Jung« Festival und beim Brechtfestival eingeladen.
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