Ein erstmals für den deutschsprachigen Raum fundierter multidisziplinärer Einblick in das breite Forschungsspektrum der Fat Studies.
Fat Studies beschäftigen sich mit hohem Körpergewicht, ohne es auf die Wahrnehmung als Gesundheitsgefahr zu reduzieren. Sie fokussieren auf den gesellschaftlichen Umgang mit ›Übergewicht‹ als Ordnungs- und Herrschaftskategorie und analysieren, wie dicke Körper normiert und pathologisiert werden. International bereits weit entwickelt, sind die Fat Studies im deutschsprachigen Raum noch kaum bekannt. Die multidisziplinären und internationalen Beiträger*innen des Glossars präsentieren erstmals eine breite Palette zentraler Begriffe dieser jungen Disziplin: von A wie Aktivismus über I wie Intersektionalität bis Z wie Zucker.
Anja Herrmann
Anja Herrmann (Dr. phil.) ist freie Kunstwissenschaftlerin und Lektorin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Fat Studies, Art and Media Cultures, Gender und Fashion Studies.
Fat Studies Fat Studies Weight Gewicht Bodyweight Körpergewicht Body Körper Intersectionality Intersektionalität Obesity Adipositas Health Gesundheit Stigma
Besprochen in:
www.denktraeume.de, 31.05.2023
DIE ZEIT, 29.06.2023, Martin Spiewak
impu!se, 122 (2024)
YouTube: Terra Xplore - So stoppst du das Gedankenkarussell ums Essen, 24.10.2024
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»Ein hervorragendes Nachschlagewerk! Es sind superkurze Kapitel, immer mit weiterführender Literatur und so geschrieben, dass man nicht jedes 5. Wort googlen muss.«
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»Kurze, oft sehr dichte Beiträge bieten einen Einstieg in die perfiden Wirkweisen des nur intersektional zu fassenden Dickenhasses, weiterführende Literatur ermöglicht Vertiefung.«
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»Vielfältige, erhellende Gedanken über Diskriminierung und Stigmatisierung dicker Menschen.«
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»[Das Buch] bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in ein noch wenig rezipiertes Forschungsfeld im deutschsprachigen Raum. Es ist damit auch ein wichtiger Beitrag in der Sichtbarmachung der sozialen Konstruktionen rund um das Thema von hohem Körpergewicht außerhalb einer (vermeintlich neutralen, aber oftmals pathologisierenden) medizinisch-gesundheitsbezogenen Perspektive.«
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»Mit seinem ausgewählten Inventar an Beiträgen ermöglicht das Nachschlagewerk eine Verknüpfung der bereits existierenden Forschung mit den im deutschen Sprachraum verorteten Perspektiven.«
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