Thinking planetary means taking the Earth seriously as a planet: from the Earth's core to interplanetary space, from the nanosecond to deep time, from elementary particles to the Earth's mass. If the focus is on interactions between our home planet and ourselves, a planetary knowledge paradigm takes shape. It goes hand in hand with the relationalisation of human existence in the universe and the relativisation of the anthropocentric view. Thus, questions of habitability and hospitality come to the fore and the creation of new knowledge always means the creation of new worlds. This book addresses all sciences concerned with the universe and human beings.
Planetar denken heißt, die Erde als Planeten anzuerkennen. Das schafft nicht nur neues Wissen, sondern auch neue Welten.
Planetar denken heißt, die Erde als Planeten ernst nehmen: vom Erdkern bis in den interplanetaren Raum, von der Nanosekunde bis zur Tiefenzeit, vom Elementarteilchen bis zur Erdmasse. Stehen Wechselwirkungen zwischen unserem Heimatplaneten und uns im Zentrum, nimmt ein planetares Wissensparadigma Gestalt an. Es geht einher mit der Relationierung menschlicher Existenz im Universum und der Relativierung der anthropozentrischen Sichtweise. So rücken Fragen der Bewohnbarkeit und Gastfreundschaft in den Vordergrund – und die Schaffung neuen Wissens bedeutet stets auch die Schaffung neuer Welten. Dieses Buch spricht alle mit dem Universum und dem Menschen befassten Wissenschaften an.
Frederic Hanusch
Frederic Hanusch (Dr.), ist Professor für Planetaren Wandel und Politik an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Anthropocene Anthropozän Erdsystem Earth System Wissen Knowledge Planet Humanity Nature Menschheit Natur Culture Sustainability Kultur Nachhaltigkeit
»Hier finden alle wesentlichen wissenschaftlichen Beiträge zum Komplex Mensch und Planet, die historischen wie die aus unserer Zeit, ihre Einordnung, Besprechung und Gewichtung, was einer produktiven Verortung weiterer Ausarbeitungen und Verknüpfungen in diesem Geflecht zu einer Wissenschaft von Menschheit mit Bezug auf das Universum gerecht werden kann. Kein Handbuch, aber eine fundierte Anregung darüber hinaus.«
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»Das Buch ist dankenswert lesefreundlich geschrieben und richtet sich nicht nur an ein akademisches Publikum, wiewohl es den wissenschaftlichen Forschungs- und Erkenntnishorizont zu erweitern antritt. Die immer sinnvoll in den Text komponierte Bebilderung tut beim ersten Durchblättern ein Übriges, um Neugier auf die Botschaften der Autoren zu wecken.«
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»Das Buch liefert eine Sammlung an Theorien, um den Menschen seiner selbsternannten Sonderstellung zu entheben, ohne ihn dabei aus der Verantwortung zu entlassen.«
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»Als Versammlung verschiedener Theorien unter einem neuen Paradigma leistet »Planetar denken« hilfreiche Arbeit. Konsequent umgesetzt trüge der Denkstil zur Linderung der ökologischen Schieflage unseres Planeten bei.«
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»Vielfältig anregend, grundsätzlich und relevant.«
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»Keine leichte Lektüre, aber reich an Anregungen zum Weiterdenken.«
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»Der brillant geschriebene Essay [...] ist ein wichtiges Plädoyer für eine notwendige Horizonterweiterung. Seine augenöffnenden Reflexionen verdienen in aktuellen ethischen und politischen Debatten über die ökologische Krise rezipiert zu werden.«
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Besprochen in:https://www.uni-giessen.de, 12.07.2021Clubhaus, 8/9 (2021)Bayern 2 – Jazz & Politik, 25.09.2021, Andreas NeumannVisionen, 10/11 (2021)Spektrum der Wissenschaft, 11 (2021), Michael SpringerTRUST, 211/6 (2021)Philosophische Rundschau, 69/2 (2022), Michaela OttZeitschrift für Politische Theorie, 1-2 (2022), Lorina Buhr
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