How is street protest generated by situational, media, and interactive protest communication? A media linguistic analysis.
Wie wird Straßenprotest durch situative, mediale und interaktive Protestkommunikation hervorgebracht? Eine medienlinguistische Analyse.
Wenn Menschen heute auf der Straße protestieren, sind immer auch digitale Medien im Spiel. Ob zur Mobilisierung oder Koordination, zur Vor- oder Nachbereitung: Proteste sind durch die sprachlichen Interaktionen und medialen Praktiken der Teilnehmenden bestimmt. Mark Dang-Anh widmet sich der situativen Protestkommunikation in digitalen Medien mit einem Fokus auf Interaktionen im Mikrobloggingdienst Twitter. Anhand zweier Falluntersuchungen von Protesten gegen rechte Aufmärsche analysiert er die vielschichtigen Relationen zwischen Sprache, Medien und der sozialen Praxis des Protestierens.Die dem Buch zugrunde liegende Arbeit wurde 2019 mit dem »Preis der Universität Siegen für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, vergeben von der Dirlmeier-Stiftung«, ausgezeichnet.
Mark Dang-Anh
Mark Dang-Anh (Dr.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim und forscht dort zum Sprachgebrauch im Nationalsozialismus. Weitere Forschungsgebiete sind Medienlinguistik, politische Kommunikation und Interaktionsforschung. Er ist Co-Herausgeber der Open-Access-Zeitschrift »Journal für Medienlinguistik«.
Media Medien Protest Protest Twitter Twitter Discourse Diskurs Practice Praxis Medienlinguistik Civil Society Media Aesthetics Zivilgesellschaft Medienästhetik
Besprochen in:Forum Wohnen und Stadtentwicklung, 11/12 (2019)
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»[Das Buch] ergänzt die bestehende Protestforschung um einen Beitrag, der kommunikationswissenschaftliche und praxeologische Perspektiven zusammenführt. Nicht zuletzt legt Dang-Anh mit seiner Untersuchung ein Beispiel vor, wie sich Ansätze der Praxeologie an der Schnittstelle von Kommunikation und Interaktion in die Linguistik integrieren lassen.«
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Eine alles in allem runde Publikation, die sich bei Forschungsfragen um die Mobilisierungs- und Koordinationspotentiale digitaler Protestkommunikation unbedingt zu konsultieren lohnt.«
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