»De-colonize archives!« is the utopian demand this book makes. Interdisciplinary perspectives and interventions face the challenges and potentials of anti-colonial cultural work.
»Archive dekolonialisieren!« – so die utopische Forderung des Bandes. Interdisziplinäre Perspektiven und Interventionen stellen sich den Herausforderungen und Potentialen antikolonialer Kulturarbeit.
Weltweit versuchen Künstler*innen, Designer*innen, Kurator*innen, Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen koloniale Archive, Sammlungen und Wissensbestände aufzuarbeiten, aufzulösen, zu rekontextualisieren und zu dekolonialisieren. Sie leisten damit einen epistemischen Ungehorsam, dessen Widerstand im Aufzeigen alternativer Umgangsweisen mit Dingen und dem Entwickeln von widerspenstigen Narrativen für Gegenwart und Zukunft besteht.Dieser Band bündelt theoretische Aufsätze, Interviews und experimentelle Essays, welche die Herausforderungen, Ziele und Potentiale antikolonialer Kulturarbeit aufzeigen.
Eva Knopf
Eva Knopf (M.A.) ist Filmemacherin und Filmwissenschaftlerin an der Universität Hamburg und unterrichtet an der FU Berlin. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem Forschungsverbund »Übersetzen und Rahmen. Praktiken medialer Transformationen« der Universität Hamburg und HFBK. Sie studierte Ethnologie und Medienwissenschaft in Götitngen, Amsterdam und Berkeley sowie Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Sie setzt sich an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis mit bewegten Bildern auseinander, wobei ihre Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Dokumentarfilm, Essayfilm, Archivmaterial und Geschichtsdarstellung sowie Visuelle Anthropologie liegen. Ihre letzten Filme waren u.a. »Majubs Reise« (2013) und »Myanmarket« (2017).
Postkolonialismus Postcolonialism Archive Archive Intervention Intervention Design Design Activism Dekolonialisierung Film Aktivismus Museum Film Culture
»Die Bandbreite der Themen ist bemerkenswert vielfältig.«
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Besprochen in:www.hhprinzler.de, 15.01.2019, Hans Helmut Prinzler[rezens.tfm], 2 (2019), Viktoria MetschlKunst, 62 (2021)
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