The Magazine of Cultural Studies serves as a critical medium for debates about "culture", cultural studies and their methodical processes. Based on the international status of research, cultural phenomena are to be studied empirically concisely as well as theoretically advanced. The latest interactions between human and natural sciences are reflected as well. This issue explores "mapping" as an expression of specific orders of space, society and knowledge in various historical contexts and from the perspective of different specialties. According to Immanuel Kant, to find orientation in thinking always means to find orientation in space as well. Maps are means of orientation with which we perceive, arrange and therefore also organize and create the world. The term "mapping" brings the production and use of maps as well as other media and technologies of orientation and space production into focus. The debate section has been dedicated to the significance of books in the humanities and cultural studies.
Mapping als Praxis der Orientierung: zwischen Landkarte, Navigationssystem und Mind-Map – ein Themenheft der ZfK zur Verbindung von Denken und Kartographie.
Die Zeitschrift für Kulturwissenschaften dient als kritisches Medium für Diskussionen über »Kultur«, die Kulturwissenschaften und deren methodische Verfahren. Ausgehend vom internationalen Stand der Forschung sollen kulturelle Phänomene gleichermaßen empirisch konzis wie theoretisch avanciert betrachtet werden. Auch jüngste Wechselwirkungen von Human- und Naturwissenschaften werden reflektiert.Dieses Heft geht »Mapping« als Ausdruck spezifischer Raum-, Gesellschafts- und Wissensordnungen in unterschiedlichen historischen Kontexten und aus der Perspektive verschiedener Disziplinen nach. Sich im Denken orientieren heißt nach Immanuel Kant immer auch, sich im Raum zu orientieren. Karten sind Orientierungsmittel, mit denen wir die Welt wahrnehmen, sie uns zurechtlegen und damit gleichzeitig ordnen und schaffen. Mit dem Begriff »Mapping« kommen die Herstellung und Verwendung von Karten, aber auch andere Medien und Techniken der Orientierung und Raumproduktion in den Blick.Der Debattenteil ist dem Gewicht der Bücher in den Geistes- und Kulturwissenschaften gewidmet.
Brigitta Schmidt-Lauber
Brigitta Schmidt-Lauber (Dr. phil. habil.), geb. 1965, ist Professorin am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien.
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Besprochen in:ORLIS, 4 (2019)www.kommunalweb.de, 4 (2019)
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