From experiences listening to the radio in World War One to reverberating effects in modern radio sound design: radio aesthetics explored from the perspective of space.
Von Hörerfahrungen im Ersten Weltkrieg bis zu Reverb-Effekten im modernen Radio-Sounddesign: Radioästhetik vom Raum her erklärt.
Radio und Raum: Ein Zusammenhang, der in den letzten Jahrzehnten in Vergessenheit geraten ist, entpuppt sich in Kiron Patkas Studie als historischer und systematischer Ausgangspunkt für die Ästhetik des Radios.Spuren von der Auseinandersetzung mit Raum finden sich überall im Radio. Reportagen, Moderationen und Jingles – anhand etlicher, oft unscheinbarer Beispiele wird deutlich: Radioproduktion ist immer auch Raumproduktion. Und es zeigt sich, dass ein Verständnis von Radioästhetik ohne die Berücksichtigung der Kategorie »Raum« unvollständig bleiben muss.Die innovative Analyse ermöglicht neue Perspektiven für die Radioforschung ebenso wie die -praxis.
Kiron Patka
Kiron Patka ist Tontechniker mit Schwerpunkt Radio-Sounddesign. Er hat an der Eberhard Karls Universität Tübingen im Fach Medienwissenschaft promoviert und war akademischer Mitarbeiter von Jürg Häusermann. Er forscht und unterrichtet zu aktuellen und historischen Facetten von Radio, u.a. Radio- und Audiojournalismus, Radio-Sounddesign sowie Production Studies im Rundfunkkontext.
Radio Broadcast Space Raum Ästhetik Aesthetics Radio History Rundfunkgeschichte Mediengeschichte Media History 20. Jahrhundert 20th Century Raumforschung Spatial Research Medien
Besprochen in:Deutschlandfunk – Hörspielmagazin, 05.05.2018, Ulrich BassengeMEDIENwissenschaft, 1 (2019), Ole Frahm
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