How do the arts and cultural studies deal with borders as complex, ambivalent phenomena against the backdrop of current political developments in Europe?
Wie verhandeln Kunst und Kulturwissenschaften vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen in Europa Grenzen als komplexe, mehrdeutige Phänomene?
Die Grenze avancierte in jüngsten gesellschaftspolitischen Debatten zu einer virulenten Denkfigur. Wie verhandeln Kunst und Kulturwissenschaften dieses komplexe und mehrdeutige Phänomen? Welche kritischen Zugänge und widerständigen Praktiken werden im europäischen Kontext und vor dem Hintergrund internationaler Beziehungen starkgemacht?Der Band führt Diskussionsstränge zusammen, die einer Naturalisierung und zunehmend polemischen Instrumentalisierung von Grenzen differenzierte Perspektiven entgegensetzen. Dabei steht die Befragung dichotomischer Konstruktionen eines »Wir« versus »die Anderen« sowie eines auf Abgrenzung und (globalen) Hierarchisierungen beruhenden Denkens im Vordergrund.
Marcel Bleuler
Marcel Bleuler (Dr. phil.) leitet den Studiengang »Arts and International Cooperation« an der Zürcher Hochschule der Künste. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Kunst und Internationale Zusammenarbeit, partizipative Kunst sowie künstlerische Forschung.
Contemporary Art Zeitgenössische Kunst Grenze Border Migration Migration Kunst und Politik Art And Politics Transkulturalität Transculturality Distinction Abgrenzung Globalisierung Globalization Culture
Besprochen in:www.ekm.ch, 5 (2018) www.centrum3.at (6/2018)https://undogmatisch.net, 23.07.2018InfoDienst Migration, 3 (2018)Büchermagazin, 4 (2019), Melanie SchipplingZeitschrift für Theaterpädagogik, 4 (2019), Florian Vaßeninterculture, 18/32 (2019), Boris Kalbheim
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