This book focuses on a monstrous change: from living beings to worlds of processing, exposing a radical indistinguishability of mediality and ontology.
Dieses Buch kreist um eine monströse Verwandlung: vom Sein zu den Prozesswelten. Dabei zeigt sich eine radikale Ununterscheidbarkeit von Medialität und Ontologie.
Im Zeitalter des sogenannten »Anthropozäns« werden wir Zeugen einer ontologischen Verschiebung: Die modernen Grenzziehungen zwischen Kultur und Natur, Subjekt und Objekt sowie die Vorstellung einer Welt, die aus unabhängigen Entitäten besteht, werden in der aktuellen Umbruchskonfiguration weitreichend destabilisiert. So ist die »Krise« der Moderne auch als eine »Krise« des Seins zu lesen, die die Möglichkeit eines (Anders-)Werdens relationaler Welt/en eröffnen könnte. Aus einer medienphilosophischen Perspektive fragt Lisa Handel danach, wie dieses Aufsprengen der Seinsontologie von der Frage der Medialität her zu denken und situieren ist. Ontomedialität ist »Kartenkunde und Reisebericht« einer Welt, in der Medialität und Ontologie je schon implodiert und ununterscheidbar geworden sind.
Lisa Handel
Lisa Handel (Dr. phil.), geb. 1985, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien- und Kulturwissenschaften der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Medienphilosophie, Prozessphilosophie, Science & Technology Studies, Medienästhetik, Medienökologie, des Poststrukturalismus und des New Materialism.
Relationale Ontologie Relational Ontology Digital Technologies Digitale Technologien Materialität Materiality Deleuze Deleuze Whitehead Whitehead Anthropocene Anthropozän Cyber Capitalism Cyberkapitalismus Media
»Ein im besten Sinne intervenierendes, queer-feministisches, ökologisches Buch, das in der ganzen Ernsthaftigkeit eines Spiels, in dem es um mehr als unser Überleben geht, das Anderswerden der Welt befürwortet.«
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