From Henry the Eight's first reforms to the death of Elizabeth the First: England's Exodus reveals the developmental process of English Reformation in terms of the history of ideas.
Von den ersten Reformen Heinrichs VIII. bis zum Tod Elisabeths I.: »Englands Exodus« beschreibt den ideengeschichtlichen Entwicklungsprozess der englischen Reformation.
Die Überzeugung, von Gott erwählt zu sein, prägte die englisch-britische Geschichte nachhaltig. Doch wann und wie kam es dazu, dass sich diese Vorstellung so eng mit der englischen Identität verband?Boris Queckbörner analysiert den ideengeschichtlichen Entwicklungsprozess der englischen Reformation zwischen den Herrschaftszeiten Heinrichs VIII. und Elisabeths I. Der alttestamentliche Exodus fungierte hierbei als Orientierungswissen und argumentativer Bezugspunkt, um reformatorisches Gedankengut zu vermitteln. Vor allem ermöglichte das biblische Narrativ es, bestehende Wissensbestände und alte Gewissheiten zu diskursivieren, neu zu ordnen und darüber letztlich Innovationen zu schaffen und zu legitimieren. Die gesellschaftliche Verfestigung des Glaubens an die göttliche Erwählung Englands muss dabei als ein wesentliches Resultat dieser kontinuierlichen Verargumentierung angesehen werden.
Boris Queckbörner
Boris Queckbörner (Dr. phil.), geb. 1982, Historiker, lehrt Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Kassel.
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»Man wird Queckbörners Untersuchung [...] jederzeit nutzen können, um sich über die große politische Bedeutung der Exodus-Erzählung für die politische Identität Tudor-Englands zu informieren.«
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