Christina Goesmann shows that in voluntary care for dementia patients, appreciation is not an exchange medium for work performance, but rather forms the core of successful work.
Wertschätzung ist in der ehrenamtlichen Demenzbetreuung kein Tauschäquivalent zur Arbeitsleistung, sondern bildet den Kern gelingender Arbeit, wie Christina Goesmann zeigt.
Gesellschaftliche Wertschätzung wird häufig als ein Mittel beschrieben, um Bürgerinnen und Bürger zur Übernahme eines Ehrenamts zu motivieren. Diese einfache Rechnung geht jedoch im Fall der Ehrenamtlichen in der psychosozialen Demenzbetreuung nicht auf.Auf Basis objektiv-hermeneutischer Fallanalysen rekonstruiert Christina Goesmann eine komplexe Struktur unterschiedlicher Formen von Wertschätzung, welche die Beziehung zwischen den Ehrenamtlichen und den von ihnen umsorgten demenzkranken Personen prägt. Diese ist eng mit der Fähigkeit der Ehrenamtlichen zum fallverstehenden Handeln verknüpft und damit essenziell für die Qualität der ehrenamtlichen Arbeit.
Christina Goesmann
Christina Goesmann ist Referentin im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.
Pflege Care Ehrenamt Community Service Appreciation Wertschätzung Demenz Dementia Professionelles Handeln Professional Action Objektive Hermeneutik Objective Hermeneutics Case Analysis Fallanalyse Work
»[Die Studie] liefert bemerkenswerte Denkanstöße, um die etwas eingefahrenen Denkmuster bzgl. der Ehrenamtsförderung konstruktiv aufzubrechen und zu erweitern.«
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