Teresa Kovacs Kovacs Drama als Störung

Drama als Störung

von Teresa Kovacs

Elfriede Jelineks Konzept des Sekundärdramas

EUR 39,99

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Beschreibung

The aesthetic of disturbance: Jelenek's secondary drama as a recourse to the classics and the uncertainty of theatre.
Die Ästhetik der Störung: Jelineks Sekundärdrama als Rekurs auf Klassiker und die Verunsicherung von Theater.
»Aufstörung«, »Verstörung«, »Zerstörung« – damit wurde Jelineks dramatisches Schreiben von Beginn an belegt, ohne jedoch den Begriff der Störung zu definieren oder zu differenzieren. Ging es zunächst um die Zerstörung des bürgerlichen Dramas und Repräsentationstheaters, sucht das Sekundärdrama eine Auf- und Verstörung, ein komplexes Miteinander von Drama und »postdramatischem« Theatertext.Ausgehend von kommunikations-, medien-, kultur-, literatur- und theaterwissenschaftlichen Ansätzen beschreibt Teresa Kovacs erstmals Jelineks Ästhetik der Störung und zeigt, was passiert, wenn Jelineks Sekundärdramen auf ihre »Vorlagen«, auf Goethes »Urfaust« und Lessings »Nathan der Weise« treffen.

Autor*in

Teresa Kovacs
Teresa Kovacs (Dr. phil.) ist Visiting Scholar (Erwin Schrödinger Fellowship, FWF) am Department of Germanic Languages and Literatures der University of Michigan, Ann Arbor. Davor war sie Wissenschaftlerin an der »Forschungsplattform Elfriede Jelinek« der Universität Wien. In der Verbindung von Literatur-, Theater- und Kulturwissenschaft forscht sie zu gegenwärtigen Theatertextformen, zum Verhältnis von Text und Bühne, zur Ästhetik des Gegenwartstheaters und zum Politischen Schreiben.

Themen in »Drama als Störung«

Elfriede Jelinek Elfriede Jelinek Secondary Drama Sekundärdrama Disruption Störung Gotthold Ephraim Lessing Gotthold Ephraim Lessing Johann Wolfgang von Goethe Johann Wolfgang von Goethe Political Art Politische Kunst Theater Theatre Postdramatic Theatre

Stimmen zu »Drama als Störung«

»Teresa Kovacs' Studie demonstriert auf eloquente Weise, wie Jelineks Sekundärdramen jegliches kategorische Wissen um das Prä-, Post- oder Neudramatische verunsichern.«
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»Eine ausgezeichnete kultur- und literaturwissenschaftliche Arbeit.«
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»Für jede GermanistIn, die sich mit zeitgenössischem Drama oder mit Jelinek beschäftigt, ist die vorliegende, überzeugend argumentierte Arbeit von Teresa Kovacs lesenswert. Das Buch sollte unbedingt in jeder Universitätsbibliothek stehen, denn es wird zweifellos ein Standardwerk in seinem Fachbereich darstellen.«
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Besprochen in:Tiroler Tageszeitung, 05.10.2016Norsk Shakespeare- und teatertidsskrift, 4 (2016)Wiener Zeitung, 13.02.2016Zeitschrift für Theaterpädagogik, 4 (2018), Florian Vaßen
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»Ein Lesegenuss, weil Kovacs sehr klar und präzise formuliert, der Band sei daher allen Feministinnen – oder solchen, die es werden wollen –, die sich für Literatur, Kunst und Kultur interessieren, empfohlen.«
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»Die Relevanz dieser Arbeit für die Jelinekforschung ist unbestreitbar.«
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»Teresa Kovacs etabliert sich mit ihrer Arbeit als eine ausgesprochen ausgewiesene Jelinek-Forscherin. Eine Stärke der Monografie ist, dass diese nicht nur zu einer wissenschaftlichen Beschäftigung mit Jelineks Sekundärdramen beiträgt, sondern dass sie diese auf sehr überzeugende Art und Weise in Jelineks Werk kontextualisert, thematisch und dramaturgisch.« (Übersetzung)
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»Das Buch [dürfte sich] in der sehr regen Jelinek-Forschung rasch etablieren und zu einem Standardwerk für die Auseinandersetzung mit der noch jungen (und doch bereits historischen) Form des Sekundärdramas werden. Auch für eine literatur- und theaterwissenschaftliche Beschäftigung mit Ansätzen einer ›Ästhetik der Störung‹ dürfte die Studie einige Beachtung finden.«
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Details

ISBN: 9783837635621
Verlag: transcript
Erscheinung: 29.08.2016

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