Of dogs, goblins, and teddy bears: A critical and naughty examination of the concept of genre around 1800.
Von Hunden, Kobolden und Hermannsbärinnen: Eine kritisch-unartige Auseinandersetzung mit dem Gattungsbegriff um 1800.
Im Umgang mit Gattungen zeigen sich Konventionalität und Rebellion, Opportunismus und Widerständigkeit, Normativität und Anarchie des Schreibens. Vor dem Hintergrund der Gattungsfrage versammelt dieser Band kultur- und literaturwissenschaftliche Annäherungen an Kleist. Gattung wird in den Beiträgen nicht allein literaturgeschichtlich verstanden, sondern als philosophische, anthropologische, biologische, ästhetische und politische Kategorie diskutiert. Dabei rücken Figuren der Transgression, Restitution und Inkorporation von Ordnungssystemen ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Kleist verleiht der Gattungsfrage um 1800 ein neues Gewicht.
Andrea Allerkamp
Andrea Allerkamp ist Professorin für Westeuropäische Literaturen an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und Mitherausgeberin des Kleist-Jahrbuchs.
Kleist Kleist Genre Gattung Term Begriff Species Art Law Gesetz Grenze Border Aesthetics Ästhetik Cultural Studies
Besprochen in:Das Argument, 332 (2019), Gerhard Bauer
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»Insgesamt ist der Band ein innovativer Beitrag zur Kleist-Forschung, der bestehende Gattungsdiskussionen weiterführt und nicht zuletzt die besondere Rolle der Tiere in Kleists Werk angemessen berücksichtigt.«
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»Ein elaborierter und theoretisch hoch reflektierter Sammelband.«
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