In Sport, the categories of gender, ethnicity and disability are of particular significance. For instance, there is no other area of modern society with such an obvious and seemingly legitimate segregation in terms of gender and disability. Racism also remains a big issue in sport: although there is no longer a 'color line', ethno-national origin is still the primary characteristic used to form teams. This volume undertakes a comparative analysis of the social categories of gender, race and disability and reveals their constitutive logics and interactions in the context of sport.
Warum haben die drei sozialen Kategoriensysteme Geschlecht, Ethnizität und Behinderung im Sport eine so große Bedeutung? Die Beiträge des Bandes gehen dieser Frage mit historischen und soziologischen Analysen auf den Grund.
Die Kategorien »gender«, »race« und »disability« haben im Sport eine besondere Bedeutung. So gibt es vermutlich in keinem anderen Bereich der modernen Gesellschaft eine so selbstverständliche und legitim erscheinende Segregation nach Geschlecht und Behinderung. Eine »color-line« gibt es zwar nicht mehr, aber dennoch gilt die Hautfarbe sowohl im Alltag als auch in der (Sport-)Medizin immer noch als relevant für die sportliche Leistung. Und die ethnisch-nationale Herkunft fungiert nach wie vor als primäres Kriterium der Mannschaftsbildung.Die Beiträge des Bandes unterziehen die drei Kategorien »gender«, »race« und »disability« einer vergleichenden Analyse und decken die Gemeinsamkeiten ihrer Konstitutionslogik im Kontext des Sports auf.
Marion Müller
Marion Müller (Prof. Dr.) ist Professorin für Soziologie an der Universität Tübingen.
Gender Gender Ethnizität Ethnicity Disability Studies Behinderung Sport Sport Exclusion Exklusion Rassismus Racism Body Segregration Körper
»Ein breites Spektrum an Beiträgen [...], in welchen die drei Differenzkategorien im Sport interessant und vielseitig aufgearbeitet werden.Der Band sieht sich in jedem Fall zu Recht als Ausgangspunkt für weitere Forschungsarbeiten.«
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Besprochen in:IDA-NRW, 2 (2017)Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien, 25 (2019), Stefanie DuttweilerSoziologische Revue, 44/1 (2021), Michael Staack/ Lukas Schwank
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