Suddenly, they were there with their tents: In 2011, the Occupy movement seemed to form overnight, occupying public spaces all over the world and protesting against the power of banks. Occupy-groups also formed in Germany, sometimes setting up camps that went on for months in urban centers. From here, their protest would unfold – open, democratic, polyphonic. What moved the activists, and how did they view politics, the state, and society? How did they organize? And what might remain of Occupy? Through observations, interviews, and discussions with Occupiers, Lars Geiges opens up a well-endowed view of the recent and scarcely explored protest phenomenon.
Occupy und die »99%«: Woher sie kamen. Wie sie protestierten. Und was sie bewegte.
Plötzlich war sie mit ihren Zelten da: Die Occupy-Bewegung formierte sich 2011 scheinbar über Nacht, besetzte weltweit öffentliche Plätze und protestierte gegen Bankenmacht. Auch in Deutschland entstanden Occupy-Gruppen, die teils mehrmonatige Camps in den Stadtzentren errichteten. Von hier aus sollte sich ihr Protest entfalten – offen, basisdemokratisch, vielstimmig.Was bewegte die Aktivisten und wie blickten sie auf Politik, Staat und Gesellschaft? Wie organisierten sie sich? Und was könnte von Occupy bleiben? Anhand von Beobachtungen, Interviews und Diskussionsrunden mit Occupyern eröffnet Lars Geiges einen materialreichen Blick auf das junge und kaum erforschte Protestphänomen.
Lars Geiges
Lars Geiges (Dr. disc. pol.), geb. 1981, ist Journalist und Politikwissenschaftler. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Göttinger Institut für Demokratieforschung. Forschungsschwerpunkte sind (Bürger-)Protestbewegungen, soziale Konflikte sowie Engagement und Partizipation.
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»Geiges' Untersuchungsergebnisse bieten einen gelungenen Einblick in die Denkweisen und Wertevorstellungen deutscher Occupy-Aktivisten.«
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»Occupy ist nicht einfach ein linkes Projekt. Lars Geiges hat da für viel Aufklärung gesorgt.«
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»Die Dissertation von Geiges [trägt] dazu bei, Occupy differenzierter zu sehen und weder auf bunte Bilder noch auf gewaltsame Ausschreitungen zu reduzieren. Und sie bietet Anschlusspunkte für die Protestforschung und die Erforschung sozialer Bewegungen.«
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Besprochen in:www.lehrerbibliothek.de, 17.02.2015, Oliver NeumannArbeit – Bewegung – Geschichte. Zeitschrift für historische Studien, 1 (2016), Nils Kumkar
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»Dieses Buch [stellt] durch die Fülle des Materials und die dichte Beschreibung dieser kurzen, aber intensiven Episode der Protestgeschichte einen wichtigen Beitrag zur einsetzenden Debatte um deren politische Bedeutung dar. Wer auch immer sich mit Occupy in Deutschland auseinandersetzen möchte, sei es aus wissenschaftlichem oder aus politischem Interesse, der kommt um dieses Buch nicht herum.«
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»Das Buch liefert eine umfassende, seriös recherchierte und spannende Analyse der deutschen Occupy-Bewegung. Es ist damit ein wichtiges Zeitdokument und ein guter Beitrag zur Bewegungsforschung.«
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