Politics of Language – by looking at post-structuralist and analytic philosophy, this volume shows how language can have political effects beyond the recognized rules.
Das Politische der Sprache – der Band zeigt in Auseinandersetzung mit poststrukturalistischer und analytischer Philosophie, wie Sprache jenseits anerkannter Regeln politisch wirken kann.
Politischer Streit wird nicht zuletzt mit Worten geführt. Doch auch über deren Gebrauch und die Befugnis, sie zu verwenden, herrscht Uneinigkeit.Autoren wie Lyotard und Rancière haben auf diesen Dissens ganze politische Theorien gegründet. »Sprachgemeinschaft im Streit« fragt bescheidener und analytischer, wie widerstreitende Sprachverwendungen den Rahmen politischer Verständigung verschieben und was sie mit sonstigem politischen Handeln verbindet. Tilman Reitz nutzt dafür die pragmatische Sprachphilosophie von Wittgenstein bis Brandom und zeigt so quer zu »poststrukturalistischen« und »analytischen« Üblichkeiten, wie Sprache jenseits anerkannter Regeln politisch wirken kann.
Tilman Reitz
Tilman Reitz (Dr. phil. habil.) lehrt als Juniorprofessor für Wissenssoziologie an der Universität Jena. Seine Schwerpunkte sind Theorie der Geisteswissenschaften, Politische Philosophie, Gesellschaftstheorie und Ästhetik.
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»[Die] erfrischend undogmatische Studie [bietet] einen wertvollen und originellen Beitrag zur Konzeption der Praxis des politischen Streits.«
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Besprochen in:Portal für Politikwissenschaft, 13.05.2015, Björn Wagner
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»Ein lesenswertes Buch.«
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