The way that international climate policy develops is not exclusively the result of interstate negotiations. Leaning on the work of Gramsci, civil society is regarded as a site of negotiation over that which is considered to be adequate or legitimate in terms of climate policy.Philip Bedall investigates the formation and contestation of this consensus during the 2009 World Climate Change Conference in Copenhagen, on the basis of the demands of transnational NGOs and social movements, and in doing so, makes the discourse theory of Laclau and Mouffe manageable. He shows that NGOs and movements cannot be divided according to a binary of affirmative and revolutionary, and traces the affirmative essence of articulated critique with the help of the methods of deconstruction. In this way, he manages to give a nuanced evaluation of the protagonists and their demands.
Klima-Hegemonien – der Band nimmt die diskursiven Auseinandersetzungen auf dem Terrain der internationalen Klimapolitik in den Blick und analysiert die Rolle von transnationalen NGOs und sozialen Bewegungen zwischen Kritik und Affirmation.
Wie sich die internationale Klimapolitik ausgestaltet, ist nicht ausschließlich Ergebnis zwischenstaatlicher Verhandlungen. Mit Gramsci gilt die Zivilgesellschaft als Verhandlungsort darüber, was als klimapolitisch adäquat oder legitim angesehen wird.Philip Bedall untersucht die Ausbildung und Anfechtung dieses Konsenses während der Weltklimakonferenz 2009 in Kopenhagen anhand der Forderungen transnationaler NGOs und sozialer Bewegungen und macht hierfür die Diskurstheorie von Laclau und Mouffe handhabbar. Er zeigt, dass sich NGOs und Bewegungen nicht binär in affirmativ und revolutionär unterteilen lassen, und spürt der affirmativen Essenz artikulierter Kritik mit Hilfe der Methode der Dekonstruktion nach. So gelingt ihm eine differenzierte Beurteilung der Akteure und ihrer Forderungen.
Philip Bedall
Philip Bedall (Dr. rer. pol.) ist Umwelt- und Politikwissenschaftler. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Diskurs- und Hegemonietheorie, (inter)nationale Klima- und Energiepolitik sowie NGOs und soziale Bewegungen. Neben seiner akademischen Beschäftigung mit dem Thema ist er auch selbst seit mehreren Jahren in der Klima- und Energiebewegung aktiv.
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»Der logische Aufbau und die weitreichenden Ausführungen machen Bedalls Forschung sehr gut nachvollziehbar.«
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»Das Buch ist anspruchsvoll und eine wichtige Auseinandersetzung mit den internationalen Klimaverhandlungen. Es empfiehlt sich somit für alle, die sich mit hegemonialen und gegen-hegemonialen Strukturen und Umweltbewegungen und internationalen Verhandlungen auseinandersetzen möchten.«
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Besprochen in:www.fellbeisser.net, 8 (2014), Volker WöhlUmweltBriefe, 20 (2014)Portal für Politikwissenschaft, 12.02.2015, Christian PatzForschungsjournal Soziale Bewegungen, 28/1 (2015), Timmo Krüger
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Inhaltlich profitiert die Arbeit [...] von der außerordentlichen Detailkenntnis des Forschungsgegenstandes.«
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»The logical structure and the wide-reaching implementations make Bedall's research very easy to follow.«
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»This is a challenging book, and an important critical confrontation with international climate negotiations. As such, it is recommended reading for everyone who would like to critically engage with hegemonic and anti-hegemonic structures, environmental movements and international negotiations.«
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