A call for a policy of difference! Self-chosen or less externally determined constructs of identity for people with disabilities must be possible.
Ein Plädoyer für eine Politik der Differenz! Selbstgewählte bzw. weniger fremdbestimmte Konstruktionen von Identität für behinderte Menschen müssen möglich sein.
Behindertsein bedeutet immer auch Behindertwerden. Durch gesellschaftliche Kontrollen, Interventionen und Sanktionen wird der Status von behinderten Menschen als Abweichung von Normalität erzeugt und reproduziert. In Anlehnung an Judith Butler, Michel Foucault, Axel Honneth und Emmanuel Lévinas entwickelt Hans-Uwe Rösner Überlegungen zu einer dekonstruktiven Ethik der Anerkennung von Menschen mit Behinderung sowie auch eine Genealogie der Konstitution des Behindertseins. Damit liefert er die normative Grundlage zur systematischen Auseinandersetzung mit disziplinierenden und regulierenden Praktiken in der Gesellschaft.Mit einem bisher noch unveröffentlichten Beitrag des 2009 verstorbenen Philosophen und Publizisten Andreas Kuhlmann.
Hans-Uwe Rösner
Hans-Uwe Rösner (Dr. phil.) unterrichtet politische und ethische Themen am Bildungszentrum Trier. Seine Forschungsschwerpunkte sind Theorien der Anerkennung und neuere Ansätze der Gesellschaftstheorie im Kontext von Behinderung.
Anerkennung Politics of Acknowledgment Behinderung Disability Studies Society Gesellschaft Ethics Ethik Disability Studies Judith Butler Judith Butler Michel Foucault Michel Foucault Axel Honneth Axel Honneth
»Äußerst spannende Perspektiven auf spezifische Themenkomplexe rund um das Phänomen Behinderung.«
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