How pictures make history: A book on »pictorial formulae« in eastern Europe as a central political instrument for the constitution of collective memories.
Wie Bilder Geschichte machen: ein Buch über »Bildformeln« in Osteuropa als zentrales politisches Instrument bei der Konstitution kollektiver Gedächtnisse.
Im Zeichen des Visual Turn werden Bilder als wichtiges Instrument von Erinnerungskulturen und Geschichtspolitiken reflektiert. Dank ihrer momentanen globalen Verbreitung gewinnen sie in den Medien selbst den Status historischer Ereignisse, werden zu »Bildakten« (Bredekamp) und erzwingen als Fakten einen historisierenden Umgang.Aby Warburgs und Sergej M. Ejzenstejns Begriff der »Pathosformel« abwandelnd, fragt dieser Band nach ikonographischen Kodierungen, die bei der Konstitution kollektiver Gedächtnisse als wichtiges politisches Instrument fungieren und damit die Macht der Bilder mitbegründen. Im Blick auf Bildmedien und die Literatur untersuchen die Beiträge in komparatistischer Perspektive die Spezifik und Wirksamkeit von Bildformeln in verschiedenen Regionen Osteuropas.
Susi K. Frank
Susanne Frank (Prof. Dr.) leitet das Fachgebiet »Ostslawische Literaturen und Kulturen« an der Humboldt-Universität zu Berlin.
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»Die Vielfalt der Gegenstände zwischen Text und Bild – von historischen Fotografien über Dokumentar- und Propagandafilme bis hinzu Romanen, Comics und Ausstellungsmaterialen –, die im vorliegenden Band diskutiert werden, ist bestechend.«
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Besprochen in:www.pol-int.org, 14.03.2018
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