The authors retrace spatio-temporal paths from new ideas to established types of service and work out typical productive differences in the networks of the agents involved.
Die Autoren zeichnen raum-zeitliche Pfade von neuartigen Ideen zu etablierten Dienstleistungen nach und arbeiten typische produktive Differenzen in den Netzwerken der beteiligten Akteure heraus.
Welches sind die produktiven Unterschiede, aus denen kreative Wendungen in Innovationsprozessen hervorgehen? Welche Menschen und Orte treten dabei miteinander in Kontakt? Welchen Einfluss haben die verschiedenen Formen von Nähe und Distanz auf die Ergebnisse gemeinsamen Lernens? Anhand eines Vergleichs von Innovationsbiographien aus der Rechtsberatung und der Biotechnologie werden in diesem Band typische Beziehungskonstellationen herausgearbeitet, in denen neuartige Ideen entstehen und sich durchsetzen. Die dabei eingenommene Forschungsperspektive eröffnet eine neue, dynamische Sichtweise auf die Räumlichkeit von Innovationsprozessen, die einige vermeintliche Gewissheiten aus der Innovations- und Regionalpolitik in ein neues Licht tauchen.
Oliver Ibert
Oliver Ibert (Prof. Dr. rer. pol.) leitet die Forschungsabteilung »Dynamiken von Wirtschaftsräumen« am Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) Erkner und lehrt Wirtschaftsgeographie an der Freien Universität Berlin.
Wissen Knowledge Netzwerke Sociology Economy Praktikergemeinschaften Rechtsberatung Space Biotechnologie Social Geography Soziologie Cultural Geography Wirtschaft Sociology of Work and Industry Raum
Besprochen in:Schweizer Arbeitgeber, 6 (2014)Raumforschung Raumordnung, 74 (2016), Christoph Scheuplein
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»[Das Buch] liefert eine klare, den Forschungsstand pointiert resümierende Bestandsaufnahme zu grundlegenden Formen des Wissens, der Wissensvernetzung sowie der diversen Dimensionen von Nähe und Distanz. Als Verdienst der Autoren [ist] herauszustellen, dass sie selbst erfahrenen Expert/innen der innovationsorientierten Regional- bzw. Raumentwicklung für viele zuvor übersehene Aspekte die Augen öffnen können.«
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»Die Lektüre des Buches eröffnet einen reflektierten Blick auf die Verhältnisse von Räumlichkeit und Innovationsfähigkeit. Es wird zum kritischeren Umgang mit dem Cluster-Konzept sowie zur Vermeidung der einseitigen Ausrichtung auf Regionalität infolge einer überproportionalen Betonung räumlicher Nähe angeregt.«
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