What should I put on? This is a question almost everyone asks themselves every morning. The possibilities today are endless and diverse. Through globalization fashions from different contexts are brought together and coexist. Transcultural fashions are the theme of this sixth issue of Querformat. In Europe the globally active fashion industry banks on the spectacle surrounding haute couture. Our issue entitled Dressed Up takes another angle, trying to identify the interrelationships between the body, clothing and space in such a way that the political, economic and technological dimensions of the processes of colonization and globalization come into view.
Ein ganzer Schrank voll und nichts zum Anziehen? Hier hilft das »Querformat«! Der Blick in Kleiderschränke weltweit zeigt: Die Globalisierung der Mode ist vom gefürchteten Einheitsbrei weit entfernt.
Was soll ich anziehen? Diese Frage stellt sich jeden Morgen von Neuem. Die Möglichkeiten sind heute vielfältig. Durch die Globalisierung werden Moden aus unterschiedlichen Kontexten zusammengeführt und bestehen nebeneinander. Transkulturelle Moden sind das Thema des sechsten Heftes von Querformat und sie widersprechen dem gängigen Klischee: Globalisierung der Mode ist keineswegs vereinheitlichend und gegenwärtige Modeströmungen verlaufen nicht erdumspannend in die gleichen Richtungen. Die angeblich weltweiten Trends unterliegen zahlreichen Brechungen.In Europa setzt die global agierende Modebranche auf das Spektakel rund um die Haute Couture. »Anziehen« hingegen denkt Körper, Kleidung und Raum zusammen, so dass politische, wirtschaftliche und technische Dimensionen von Kolonisierungs- und Globalisierungsprozessen in den Blick rücken.Die Themen dieses Heftes reichen von Streetwear in Afrika über (Selbst-)Ethnisierungen von Designern, Mode als Reise und Sehnsuchtsort bis hin zu Hightech-Fashion.
Birgit Haehnel
Birgit Haehnel (Dr. phil.) ist Kunsthistorikerin und Leiterin des DFG-Forschungsprojekts »Weiße Umhüllungen – Weiße Verblendungen. Zur Bedeutung des weißen Tuchs in der visuellen Kultur seit dem 20. Jahrhundert« an der Technischen Universität Darmstadt (in Kooperation mit dem Centrum für Postcolonial und Gender Studies).
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»Hervorstechend ist [...] die ästhetische sowie großzügige Gestaltung der Zeitschrift. Es lohnt sich unbedingt, dieses ›Querformat‹ in die Hand zu nehmen und sich vielfältig zum Thema ›ANZIEHEN‹ zu informieren und zu einer Auseinandersetzung motivieren zu lassen.«
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»Eine bereichernde Fundgrube für das brennend aktuelle Thema Transkulturalität.«
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Besprochen in:GMK-Newsletter, 5 (2014)http://zuckerkick.com, 16 (2014), K. ReschkeKulturpolitische Mitteilungen, 145/2 (2014), Franz Kröger
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