The contributions analyze immigration policy in the context of the asylum compromise and highlight perspectives of European protection of refugees.
Die Beiträge analysieren die Zuwanderungspolitik im Kontext des Asylkompromisses und beleuchten Perspektiven des europäischen Flüchtlingsschutzes.
In der politischen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gilt der Asylkompromiss von 1992/93 als höchst kontroverse Entscheidung, die bis heute, rund 20 Jahre später, Auswirkungen auf die Asylmigration hat. In diesem Band analysieren Wissenschaftler das damalige Flüchtlingsgeschehen, die Interessen der politischen Akteure sowie die Europäisierung der Flüchtlingspolitik. Zeitzeugen aus der Politik und Journalisten diskutieren, inwieweit die angestrebten Ziele erreicht wurden oder ob sich die Kritik an der Entscheidung als gerechtfertigt erwiesen hat.Vertreter von Flüchtlingsorganisationen sowie des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zeigen Perspektiven des Flüchtlingsschutzes auf.
Stefan Luft
Stefan Luft (PD Dr. phil.), geb. 1961, ist Privatdozent am Institut für Politikwissenschaft der Universität Bremen. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Themen Migration und Integration, Regierungslehre und Politikfeldanalyse.
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Besprochen in:ARD Presseclub, 05.10.2014http://blogs.uni-bremen.de, 11 (2014)IDA NRW, 4 (2014)SWR International, Buchtipps, 1 (2015)BzgA-InfoDienst Migration, 1 (2015)Portal für Politikwissenschaft, 02.07.2015, Simone WinkensZeitschrift für Ausländerrecht, 10 (2015), Patrice G. Poutrus
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»Diese chronologisch und inhaltlich klar geordnete Sachpublikation bietet eine gelungene Übersicht über eine bis in die Gegenwart ungelöste Frage.Das Buch ist allen zu empfehlen, die sich einen breiten und fundierten Überblick in prägnanter und gut lesbarer Form verschaffen möchten.«
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»Wie sehr das Thema auch heute noch zur Agitation taugt, zeigte sich den Autoren, als eine ihrer Veranstaltungen nur unter Polizeischutz stattfinden konnte.«
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»Ob man nun den teilweise naheliegenden Ansichten der Autoren zustimmen mag oder nicht – die Argumente der Redner sind fundiert und umfangreich. In Anbetracht der jüngst verstärkt aufgeflammten Debatte um Zuwanderung können diese Argumente Anlass sein, eine sachliche, dem Thema angemessene Debatte über Zuwanderung zu führen – abseits der Straßen, argumentativ und zukunftsgewandt.«
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