Kulturkörper: Kulturelle Praxen sind nicht nur »auf den Leib geschrieben«, sondern können durch den Körper generiert werden!
Wie lässt sich die Verbindung zwischen Leiblichkeit und der Konstitution kultureller Bedeutungen denken? Die Beiträge des Bandes reichen von begrifflichen Überlegungen zu den Körpern über die Einbeziehung der Psychosomatik zu jenen Körperpraktiken, welche die akademische Praxis selbst mitbestimmen. Der Vielfalt von Blickwinkeln gemeinsam ist die Aufmerksamkeit für den Körper als Ausgangspunkt und sinnstiftendes Medium wissenschaftlichen Denkens, Vortragens und Schreibens. Künstlerische Formen wie die Lecture-Performance geraten ebenso in den Blick wie die Frage, ob sich die Philosophie in der Perspektive der Korporalen Performanz selbst als eine Form leiblicher Kreativität enthüllt.
Arno Böhler
Arno Böhler ist Dozent am Institut für Philosophie der Universität Wien und am Zentrum für künstlerische Forschung der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
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