Über das Leben am Plattenteller: eine Studie über ökonomisch erfolgreiche Do-it-yourself-Karrieren von Diskjockeys in elektronischen Musikszenen.
Über das Leben am Plattenteller – dieses Buch zeichnet die ökonomisch erfolgreichen Do-it-yourself-Karrieren von Diskjockeys (DJs) in elektronischen Musikszenen nach. Ausgehend von aktuellen Forschungen zu Jugendkulturen und Kulturarbeitsmärkten und mit Rekurs auf Pierre Bourdieus Theorie der kulturellen Felder beschreibt Rosa Reitsamer die zentralen Tätigkeitsbereiche von DJs. Die qualitative Studie rekonstruiert die Konstruktionsprozesse, durch die »gute« und erfolgreiche DJs im Feld erzeugt werden und legt die Inkorporierungsprozesse neoliberaler Arbeitsverhältnisse offen, anhand derer sich der Wandel von einer fordistischen zu einer postfordistischen Gesellschaft ablesen lässt.
Rosa Reitsamer
Rosa Reitsamer (Dr. phil.) lehrt Soziologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Musik-, Kunst- und Jugendsoziologie, Cultural Studies und Gender Studies.
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»Wer den/die DJ aus soziologischer Sicht erleben und bewertet sehen möchte, hat mit diesem Buch einen Glücksgriff getan.«
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»Wer [...] keine Angst vor ein bisschen Soziologie, Interesse an dem Verhalten von DJs und den Wiener Musikszenen hat, dem sei das Buch empfohlen.«
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»Rosa Reitsamer liefert mit ihrer Monografie einen wertvollen Beitrag für sämtliche Szenenforscher, die sich dafür interessieren, wie aus Szenegängern durchaus -eliten werden können.«
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Besprochen in:GMK-Newsletter, 5 (2013)subculture Freiburg, 6 (2013), johannes WindischGroove, 1 (2014), Jan RödgerArbeit, 1 (2014), Babette Kirchner
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