Der Terror in der Literatur: Das Buch über die Bücher zum 11. September.
Der 11. September gilt als epochale Zäsur, kulturelles Trauma und globales Medienereignis, das die Verknüpfung von Politik, Visualität und Geschichte verdeutlicht hat. Wie verhält sich die deutsche Gegenwartsliteratur angesichts der Medienkonkurrenz und der Inkommensurabilität dieses Ereignisses? Wie schreiben Autoren über die wirkmächtigen Bilderwelten und politischen Folgen der New Yorker Terroranschläge?Heide Reinhäckel untersucht in ihrem Buch die Literarisierungen des 11. September im Zeitraum 2001-2010 und analysiert die dabei zum Einsatz kommenden Themen und Textverfahren in der deutschen Gegenwartsliteratur. Sie liefert so – ein Jahrzehnt nach 9/11 – einen aktuellen Beitrag zur jüngsten deutschen Literaturgeschichte.
Heide Reinhäckel
Heide Reinhäckel, Literaturwissenschaftlerin und Journalistin, lebt und arbeitet in Berlin.
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Besprochen in:Germanistik, 53/1-2 (2012)
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»Diese Forschungsarbeit [ist] absolut lesenswert, denn Reinhäckel versteht es, diverse Phänomene und Aspekte zum 11. September miteinander in Verbindung zu bringen und in eine angenehm-erzählende Sprache zu überführen. Dieses breit gefächerte Werk sei also allen Interessierten und Fachwissenschaftlern empfohlen.«
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»Die Verfasserin legt eine gelungene Arbeit zur 9/11-Literatur vor, die das vielfältige Ineinander medialer Präsentationsformen und Inszenierungspraktiken am Beispiel literarischer Darstellungsformen angemessen untersucht.«
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