Die Angst vor biologischen Waffen hat seit den Anschlägen vom 11. September massiv zugenommen. Die Studie zeigt, wie sich daraus eine biopolitische Neuausrichtung und subtile Militarisierung des öffentlichen biomedizinischen Forschungssektors ergeben hat.
»Biosecurity« – hinter diesem Schlagwort verbirgt sich ein komplexes sicherheitspolitisches Konzept, das seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in vielen Schattierungen Eingang in unseren Alltag gefunden hat. Die Kulturwissenschaftlerin und Ärztin Petra Dickmann beleuchtet die Bedrohung durch biologische Waffen und möglichen Missbrauch biomedizinischen Wissens im Hinblick auf ihre gesellschaftlichen Auswirkungen. Ihre Analyse wirft ein Schlaglicht auf die biopolitischen Hintergründe der Debatten und beschreibt, wie entsprechende Restriktionsversuche zu einer asymmetrischen Kommunikation führen, die letztlich eine filigrane Militarisierung des öffentlichen Forschungssektors nach sich zieht.
Petra Dickmann
Petra Dickmann (Dr. med., Dr. phil.) ist Research Fellow an der London School of Economics and Political Science (LSE).
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»Interessantes, lesenswertes Buch.«
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»Ein sehr lesenswertes Buch.«
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»Die, gerade im deutschsprachigen Raum, viel zu selten geführte Diskussion oft genutzter aber selten reflektierter Begriffe macht das Buch lesenswert.«
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Besprochen in:Wissenschaft & Forschung, 1 (2012)Ethik in der Medizin, 24 (2012), Birgit BeckDeutschlandfunk, 20.02.2012, Jochen SteinerFrankfurter Allgemeine Zeitung, 02.04.2012, Volker StollorzWiener Zeitung, 03.04.2012Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.05.2012, Manuela LenzenServus TV, 18.10.2012SWR1, 25.01.2021
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