Das Paradox der Nation – diese theoretisch ambitionierte Studie zeigt, wie die Entstehung von Nationalstaaten die Herausbildung der Weltgesellschaft begünstigte, indem sie globale Vergleichsmöglichkeiten geschaffen hat.
In Niklas Luhmanns Weltgesellschaftstheorie hängt die Ausdehnung und Vernetzungsdichte der Funktionssysteme allein von der Verfügbarkeit und Leistungsstärke der Kommunikationstechnologien ab. Wie aber lässt sich verstehen, dass die Ausbreitung dieser Technologien im 19. und 20. Jahrhundert mit der Entstehung nationaler Grenzen korrelierte?Philip Thelen untersucht empirisch und in historischer Perspektive die Funktion nationaler Grenzen im Prozess der Herausbildung der Weltgesellschaft. Sie besteht – so die neuartige These – in der Ermöglichung des Vergleichs.
Philip Thelen
Philip Thelen ist Referent für internationale Zusammenarbeit bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Nach dem Soziologiestudium in Bielefeld, Paris und Trier promovierte er an der FernUniversität in Hagen.
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»Komplizierte Thematik, die in einem sehr lesenswerten Buch aufbereitet ist.«
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Besprochen in:Portal für Politikwissenschaft (pw-portal.de), 2 (2012), Björn Wagner
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»Die Ergebnisse [...] werden ohne Zweifel dem Wissenschaftsdiskurs und den weiterhin notwendigen theoretischen und empirischen Forschungsanstrengungen, nicht nur in der Soziologie, zugute kommen.«
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