Kritik performen – der Band entwickelt den Kritikbegriff der Cultural Studies weiter, indem er ihn mit dem aktuellen Diskurs um Performativität in Verbindung setzt.
Im Laufe ihrer Geschichte haben die Cultural Studies viele begriffliche Interventionen erfahren, die die kritische Schärfe dieses Projekts weitergebracht haben. So begründet dieser Band ausgehend von der Sprachphilosophie John L. Austins und dem performative turn in den Kultur- und Medienwissenschaften sowie unter Einbeziehung der Arbeiten Michel Foucaults und Judith Butlers den Begriff der »performativen Kritik« und erschließt ihn für Kultur- und Medienanalysen in der Tradition der Cultural Studies.Der praktische Nutzen dieses Konzepts wird anhand von ausgewählten Film- und Fernsehanalysen verdeutlicht – und so auch für eine kritische Medienpädagogik interessant.
Sebastian Nestler
Sebastian Nestler (Dr. phil.) lehrt am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Klagenfurt. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Cultural Studies, poststrukturalistische Philosophie, Film- und Fernsehforschung sowie kritische Medienpädagogik.
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»Die Lektüre von ›Performative Kritik‹ ist durchaus lohnenswert und besonders für jene geeignet, die erst ins Thema einsteigen.«
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