Das Social Net verändert uns und unser soziales Leben. Die Beiträge gehen diesen Veränderungen nach: kritisch, engagiert und theoretisch fundiert. Mit Beiträgen u.a. von Geert Lovink und Saskia Sassen.
Facebook hat das Internet erobert. Lange als Trivialität belächelt, lässt sich die Relevanz der »sozialen Netzwerke« heute nicht mehr bestreiten. Als Umschlagplatz für soziale Beziehungen aller Art erlangt gerade der Marktführer immer größere ökonomische Macht und politische Bedeutung und nistet sich zusehends tiefer in gesellschaftliche Strukturen ein.In diesem Band kommen internationale Autorinnen und Autoren zu Wort, die erstmals eine umfassende medien- und kulturkritische Perspektive auf Facebook entwickeln. In fundierten theoretischen Beiträgen – u.a. von Geert Lovink – sowie perspektivenreichen Kommentaren – u.a. von Saskia Sassen – werden die wichtigsten Facetten des Phänomens untersucht und die Konsequenzen dieser neuen Form von Sozialität analysiert.
Oliver Leistert
Oliver Leistert forscht in Lüneburg zu kryptographischen Medien, insbesondere Blockchains.
Web 2.0 Internet Social Web Media Social Networking Society Digital Media Facebook Gouvernementalität Sociology of Media Privacy Popular Culture Media Studies Verdatung Überwachung
»Wer Informationen über Datenschutz, Facebook als Marketing-Instrument und als soziales Medium sucht und über Freundschaft in Facebook reflektieren möchte, der wird in diesem Sammelband fündig.«
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»Insgesamt gibt der Band eine sehr gute Übersicht über die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der sozialen Netzwerke.«
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»Ausgesprochen informativ. Man ist den Autoren – zu denen neben Forschern wie Saskia Sassen auch Künstler, Blogger und andere Netzaktivisten zählen – dankbar, dass sie die geheimen Strategien des Netzwerkes fern jedes Alarmismus kritisch durchleuchten.«
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»Der neue Sammelband ›Generation Facebook‹ unterzieht Facebook einer Kritik, die spektakulär anders ist als verkürzte Datenschutz-Debatten und konservative Internet-Ablehnung.Prädikat: Unbedingt lesenswert.«
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»Ausgesprochen informativ. Man ist den Autoren dankbar, dass sie die geheimen Strategien des Netzwerkes fern jedes Alarmismus kritisch durchleuchten.«
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»[Das Buch] bietet eine Tour durch den virtuellen Raum der Idee Facebook, auf welcher Türen geöffnet werden können, um der ganzen Dimension auf die Schliche zu kommen und einen Blick zu entwickeln, welche Bereiche des sozialen, politischen und ökonomischen Lebens Facebook beeinflusst.«
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»›Generation Facebook‹ [...] beschäftigt sich in einer sehr dezidierten und anspruchsvollen Weise mit dem Phänomen.Die einzelnen Beiträge erzeugen Perspektiven, die nicht auf einen Like-Button zu reduzieren sind.«
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»Leistert und Röhle haben ihr Buch mit einer medienhistorischen Perspektive versehen. Sie liefern damit einen medientheoretischen Beitrag zur Diskussion um Facebook, der so selbst im angelsächsischen bzw. englischsprachigen Raum bisher nicht entwickelt worden ist.«
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»Erhellende Perspektiven auf Praktiken der Selbstzerteilung und auf eine neue Geständniskultur.«
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»Wer [...] eine medien- und kulturkritische Einordnung des sozialen Netzes Facebook in die Welt unseres digitalen Zeitalters sucht, wird an diesem hochwertigen Buch nicht vorbei kommen.«
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»Es ist schwerer geworden, sich als Person gegen sein Profil zu behaupten.«
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»Lesenswert.«
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»Solide, gut gearbeitet und zitierwürdig.Es bleibt zu hoffen, dass auch viele unreflektierte Facebook-Nutzer über dieses Buch oder andere Medien zu einer etwas kritischeren Einstellung finden.«
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»Bemerkenswert differenziert. Prädikat: Unbedingt lesenswert.«
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»Das Phänomen Facebook vom Kopf auf die Füße gestellt, eine gute und notwendige Ergänzung zur bislang vorliegenden Literatur.«
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»Den Herausgebern ist es gelungen, einen durch verschiedene wissenschaftliche Ansätze und Meinungen facettenreichen und sehr interessanten Blick auf die Entwicklung des Phänomens und seine Auswirkungen zu werfen.Das Buch ist allen zu empfehlen, die die Debatte [um Postprivacy vs. Datenschutz] mit ein bisschen theoretischem Background statt nur Parolen führen wollen.«
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»[Das Buch] bietet aufgrund des akademischen Anspruchs sicher nicht den leichtesten Zugang zum Thema, aber im Vergleich zur Qualität manch anderer Publikation den tiefgehendsten.«
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»Die Beiträge stehen in einer Gesamtbetrachtung nicht einfach nur nebeneinander, sondern greifen verschiedene Themen unterschiedlich auf. Das macht den Band lesenswert und verdichtet einzelne Aspekte der Analyse zu Facebook und sozialer Medien insgesamt.Insgesamt ist ein sehr kritisches Buch und kein Jubelwerk entstanden. Allerdings auch keines, was allein auf den Datenschutz als größtes Problem von Facebook verweist.«
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»Der Problemaufriss ist äußerst lesenswert.Geeignet ist das Buch für Multiplikatoren – Politiker, Journalisten oder Netzaktivisten. Ihnen kann es den Blick schärfen für weitere nötige Debatten über soziale Netzwerke.«
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»Insbesondere, wer das Phänomen von außen zu verstehen versucht und selbst nicht zu dieser vermeintlichen ›Generation‹ gehört, wird einige Erklärungsansätze finden. Und es bleibt zu hoffen, dass auch viele unreflektierte Facebook-Nutzer über dieses Buch oder andere Medien zu einer etwas kritischeren Einstellung finden.«
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»Dieses Buch [eröffnet] mit seinen ganz unterschiedlichen Perspektiven eine kritische Auseinandersetzung mit dem Portal.«
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Besprochen in:NZZ am Sonntag, 25.09.2011, Regula Freulernetzpolitik.org, 17.10.2011, Linus Neumannwww.bszonline.de, 24.10.2011http://thebusinessweb.de, 26.10.2011www.anouphagos.com, 02.11.2011, Dennis SchmolkNight out @ Berlin, 14.11.2011, Torsten FlühNewsletter Archiv der Jugendkulturen e.V., 12 (2011)DISS-Journal, 22 (2011), Rolf van RadenFalter, 49 (2011), Jana HerwigSuchtMagazin, 6 (2011)Deutschlandradio Kultur, 15.01.2012, Vera LinßFrankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 05.02.2012, Friedrike Hauptc't, 1 (2012), Christian BalaAufklärung und Kritik, 1 (2012), Dennis SchmolkDie Wohnungswirtschaft, 2 (2012)fusznote, 4 (2012), Kim UridatAKP, 6 (2012), Gerald Munierliteraturkritik.de, 9 (2012), Josef Bordathttp://blogs.tageswoche.ch, 08.07.2013http://www.drstefanschneider.de, 8 (2013), Stefan SchneideSonderausgabe »Phänomen Facebook« von kommunikation@gesellschaft, 13 (2012), Nils Zurawski, bild der wissenschaft, 8 (2014)
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