Europa ist omnipräsent. Dieser innovative Band fokussiert politische, historische und kulturelle Prozesse im modernen Europa zwischen »Fiktion« und »Realität«.
Europa ist in den vergangenen Jahren zu einem dominierenden Thema geworden. Verantwortlich dafür ist vor allem der Prozess der europäischen Einigung, der zunächst wirtschaftlich, zunehmend aber auch politisch gesehen wurde. Ein kulturell fundiertes Europa-Verständnis hingegen wird zwar rhetorisch immer wieder ins Spiel gebracht, bleibt aber eigenartig unscharf.Dieser Band bringt politische, historische und kulturelle Aspekte des modernen Europas zusammen und trägt so zu einem ganzheitlicheren Bild bei. Sein Titel spielt bewusst mit der Mehrdeutigkeit des Begriffspaars »Fiktion« und »Realität«: Auf der einen Seite kann literarische Fiktion eng mit politischer Realität bzw. Realitätsdarstellung verbunden sein; andererseits ist »Realpolitik« oft mit »Fiktion« – Mythen, Stereotypen, Traditionen – durchsetzt.
Roland Marti
Roland Marti ist Professor für Slavistik an der Universität des Saarlandes.
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»[Der Band ist] in seinem Perspektivenreichtum so recht geeignet, der deutschen Landesgeschichte wertvolle Anregungen zu geben, nicht zuletzt deshalb, weil sie sich künftig auch im europäischen Umfeld wird verorten und behaupten müssen.«
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Besprochen in:www.pw-portal.de, 25.01.2011Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, 159/120 (2011), Volker Rödel
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