Hat Behinderung eine Geschichte? Die internationale Disability History verbindet Geschichtswissenschaft und Disability Studies. Der Band führt in diese neue historische Teil-Disziplin ein.
Hat Behinderung eine Geschichte? Die internationale Disability History füllt die Leerstelle zwischen Historiografie und Disability Studies; sie geht davon aus, dass Phänomene verkörperter Differenz kontingent sind. Dieses Buch führt in den deutschsprachigen Diskurs der neuen geschichtswissenschaftlichen Teildisziplin ein. Erörtert werden konzeptionelle Grundlagen und methodische Fragen der Disability History. Exemplarische Fallstudien umreißen das Forschungsfeld und befassen sich mit wissenschaftlichen Konstruktionen und subjektiven Erfahrungen, Institutionen und Politiken, Körper, Kunst und Kultur.Eine grundlegende Einführung für Bachelor- und Master-Studiengänge sowie die am Thema interessierte Öffentlichkeit.
Elsbeth Bösl
Elsbeth Bösl (Dr. phil.), geb. 1978, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität der Bundeswehr München. Sie hat Geschichte und Archäologie studiert. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Wissenschafts- und Technikgeschichte und der Disability History.
Disability Studies Behinderung Politics Geschichte Politik Culture Body Kultur Cultural History Diskurs Körper History of Medicine Kulturgeschichte Cultural Studies Medizingeschichte
Besprochen in:ergoscience, 6/2 (2011), Birgit M. Stubner
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»[E]in spannender und erkenntnisreicher Einstieg in die Thematik. Die versammelten Aufsätze zeigen, dass das Phänomen ›Behinderung‹ in der Geschichte auch auf Basis eines kulturwissenschaftlichen Zugangs gewinnbringend und erkenntniserweiternd rekonstruiert werden kann.«
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»Der Band bezeugt die Wichtigkeit des reflektierten Zusammenspiels von Geschichte, Theorie und Praxis bzw. Ethik!«
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»Mit diesem Sammelband liegt eine hervorragende Einführung in ein neues Teilforschungsgebiet vor, welches sich insbesondere durch seine Interdisziplinarität auszeichnet.«
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»Lobenswert ist die für ein Einführungsbuch nötige Übersichtlichkeit und Konsistenz der Darstellung, die durch Querverweise in den einzelnen Beiträgen und durch erkennbar abgestimmte Rückbindung an das theoretische Programm hergestellt wird.«
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»Für den fortgeschrittenen Leser [...] ist diese ›Einführung‹ ein interessanter und lesenwerter Sammelband, in dem in drei Übersichten gute Einblicke in dieses Feld gegeben werden.«
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