Was bedeutet Schauspielen heute und wie lässt sich die Aufgabe von Schauspielerinnen und Schauspielern treffend beschreiben? Diese Frage wird von Theaterwissenschaftlern und Schauspielern intensiv und fruchtbar diskutiert.
Das zeitgenössische Theater zeichnet sich durch eine Vielzahl von Schauspielstilen aus. Der Grenzübertritt zwischen Theater, Performance, Tanz, bildender Kunst und der Arbeit mit neuen Medien scheint alltäglich zu sein. Dieser Band nimmt eine Bestandsaufnahme der aktuellen Tendenzen vor und stellt dabei die schauspielerische Arbeit ins Zentrum der Auseinandersetzung.Schauspieler_innen – wie beispielsweise Ulrich Matthes, Lars Eidinger, Petra Hartung und Anne Tismer – geben über ihre Erfahrungen Auskunft und treten mit Wissenschaftlern und Kritikern in einen Austausch darüber, was es bedeutet, allabendlich Fiktionen und Phantasmen einen Körper und eine Stimme zu geben. Schauspielen wird so als ein Prozess der permanenten Selbst- und Neuerschaffung vor Publikum begreifbar, der die Ästhetik des Gegenwartstheaters nachhaltig prägt.
Jens Roselt
Jens Roselt (Prof. Dr.) ist Professor für Theorie und Praxis des Theaters an der Universität Hildesheim. Seine Forschungsschwerpunkte sind Ästhetik des zeitgenössischen Theaters und der Performancekunst, Probenprozesse und die Phänomenologie des Theaters.
Schauspielkunst Theatre Theatre Studies Schauspielausbildung Theater Dance Performativität Theatre Pedagogy Theaterwissenschaft Cultural Studies Tanz Theaterpädagogik Kulturwissenschaft
»Die Stärke dieses Bandes ist seine gekonnte Verbindung von Analyse, Theorie und Praxis des Schauspielens. Hinzu kommt seine inhaltliche Stoßrichtugng, mit einem neuen und anderen Blick umfassend über die schauspielerische Arbeit der Gegenwart nachzudenken.«
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Besprochen in:www.inszenierung.at, 5 (2011)Schultheater, 8 (2012), Denis Leifeld
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