Seit fast vierzig Jahren beschäftigt sich Christoph Peters mit Japan. Dies hat Niederschlag unter anderem in vier Romanen und einem langen Reiseessay „Tage in Tokio“ gefunden. Im Zentrum seiner Betrachtungen stehen zum einen die Ästhetik der traditionellen japanischen Kultur, zum anderen aber auch die „dunkle Seite“ Japans. Er geht der komplexen Frage nach, wie sich fremde Denkweisen, Riten, aber auch Küche, Liebe und Alltagserfahrungen respektvoll recherchieren, womöglich sogar ins eigene Leben integrieren lassen, und wie aus all dem dann am Ende immer wieder Literatur wird.
Poet in Residence
Elke Rheinhardt-Becker
Dr. Elke Reinhardt-Becker studierte Germanistik, Kommunikationswissenschaften und Politologie. 2005 promovierte sie zur Liebessemantik in der Literatur der Romantik und der Neuen Sachlichkeit. Sie lehrt und arbeitet am Institut für Germanistik an der Universität Duisburg-Essen mit den Forschungsschwerpunkten Kultur der Liebe in Literatur, Popmusik und TV-Serien, Systemtheorie und historische Diskursanalyse sowie Literaturdidaktik.
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