Ein junger Wilder in einer Grenzstadt Ecuadors zwischen Boomtown
und Dschungel, Supermarkt und Goldwäschern. Ein Quichua-
Indianer, Touristen-Führer mit Samuraifrisur, charismatischem
Lachen und den Schwächen der Jugend.
Eine deutsche Lehrerin auf der Suche nach ihrem Traum von
einem Schutzgebiet im ecuadorianischen Regenwald, verschlagen
nach Usbekistan.
36 Jahre Altersunterschied liegen zwischen den beiden, doch sie
kämpfen um ihre Liebe. Eine Liebe über Kontinente hinweg.
Über die Trennungszeit hinweg. Eine Liebe gegen den Suff, der
die Stadt befällt. Gegen das Vorrücken der Tanklaster und den
Raubbau am Dschungel.
Marla Tigre lebt seit vier Jahren als Deutschlehrerin in Usbekistan.
Seit zwanzig Jahren bereist sie Lateinamerika, insbesondere
Ecuador, den Oriente, den amazonischen Osten des Landes sowie
die Anden-Regionen. Sie lebt mit ihren sechs Hunden als einzige
Deutsche in einem streng muslimischen Ort. Ihre vier Kinder leben
heute in Deutschland und Australien.
Die Fortsetzung „Der Schrei des Jaguars“ erscheint ebenfalls im
August von Goethe Literaturverlag.
Marla Tigre