Als Speisekarten noch aus Papier sind und die Entscheidung eine Maske zu tragen oder nicht, nur an Halloween relevant ist, beschäftigt sich David Sedaris größtenteils mit den normalen Dingen des Alltags - er besucht mit seiner Schwester einen Schießstand, streift über schlammige serbische Flohmärkte und kauft Gummiwürmer um Ameisen zu füttern.Doch dann kommen Pandemie und Lockdown: Er wandert stundenlang durch ein leergefegtes New York City, in der Nase nur seinen eigenen Atem, und macht sich Gedanken darüber, wie Sexarbeiterinnen und Akupunkteure wohl die Quarantäne überstehen. Als sich die Welt langsam in einer neuen Realität wiederfindet und er wieder auf Tour geht, entdeckt Sedaris ein gespaltenes Amerika, dessen unterschiedliche Lager sich in Graffitis verewigen: Eat the Rich. Trump 2024. Black Lives Matter. Ungekürzte Lesung mit Devid Striesowca. 8h 20min
»Wenn uns Satire schon nicht zur Revolution anstachelt, so räumt Sedaris wenigstens das Chaos auf, das wir hinterlassen haben.« (The Guardian)
Mit gewohnt bissiger Tragikomik erforscht David Sedaris das mittlere Lebensalter vor dem Hintergrund von Trump-Präsidentschaft und Pandemie
David Sedaris
David Sedaris, geboren 1956 in Johnson City, New York, aufgewachsen in Raleigh, North Carolina, lebt in England. Er schreibt u. a. für den New Yorker und BBC Radio 4. Mit seinen Büchern Naked, Fuselfieber, Ich ein Tag sprechen hübsch und Schöner wird's nicht wurde er zum Bestsellerautor. Zuletzt erschienen im Blessing Verlag Das Leben ist kein Streichelzoo. Fiese Fabeln (2011), Sprechen wir über Eulen - und Diabetes (2013) sowie seine vielbeachteten Tagebücher Wer's findet, dem gehört's und Calypso (2018).
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