Es ist viel über das Miteinander von Frauen und Männern geschrieben worden. Dieses Buch aber versucht zu erklären, warum die Sexualität beider unüberwindbare Gegensätze in sich birgt. Ist der Mensch überhaupt geeignet, kompromisslos treue Beziehungen zu führen? Warum nehmen sich Frauen auch Partner, die weitaus weniger attraktiv als sie selber sind? Haben Männer eine größere Neigung zum Fremdgehen? Wenn ja, warum? Nach welchen Kriterien suchen sich Frauen Männer und Männer Frauen aus? Warum stehen die meisten Frauen mindestens einmal im Monat auf Machos und warum können ihnen die Männer gar nicht maskulin genug sein, wenn sie nach einer Affäre suchen?
Dies sind nur einige der Fragen, derer sich der Autor annimmt. Die Überraschung aber liegt darin, dass sich viele Klischees, die zunächst unhaltbar, ja lächerlich anmuten, nicht nur als wahr erweisen, sondern dass ihr Zutreffen in der Wirklichkeit gleichsam eine Notwendigkeit darstellt.
Georges Zech
Georges Zech, geboren 1983 in Quedlinburg, studiert seit 2002 Humanmedizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und beschäftigt sich sowohl im Rahmen des Studiums als auch privat seit Jahren mit den Diskrepanzen bezüglich des sexuellen Verhaltens von Männern und Frauen.