Das Buch der Stunde: Eine junge Frau wehrt sich gegen digitale sexualisierte Gewalt.
Eine junge Frau führt ein erfolgreiches Leben als Influencerin – bis ihr Expartner gegen ihren Willen ein intimes Video von ihr veröffentlicht. Ihr Account wird daraufhin überschwemmt von Nachrichten, in denen sie gedemütigt und bedroht wird. Sie geht offline, flieht in eine fremde Stadt, in die Anonymität des öffentlichen Nahverkehrs. Der Bus wird zu ihrem Rückzugsort und zu einem Spiegel: Sie beobachtet ihre Mitfahrenden, gibt ihnen Namen, stellt Vermutungen über sie an – und richtet dabei immer wieder den Blick zurück auf sich selbst.
Der Roman erzählt eindringlich von sexualisierter, von digitaler Gewalt, von Blicken, Hass und Scham. Und er erzählt von den ganz alltäglichen Grausamkeiten: von sexistischen Rollenbildern, von dauernden Belästigungen und ständiger Angst. In der Protagonistin wächst die Wut über all das – und es erwacht in ihr eine Stimme, die nicht länger schweigen will.
Thea Mengeler
Thea Mengeler geb. 1988, aufgewachsen in Krefeld, studierte Literarisches Schreiben und Kommunikationsdesign in Hildesheim, Kiel und Istanbul. Sie war Styria Artist in Residence und Writer in Residence im Museumsquartier Wien. Aktuell lebt sie als freiberufliche Autorin und Texterin in Hannover. 2024 veröffentlichte sie ihr Buch »Nach den Fähren«, das im NDR ›Buch des Monats‹ wurde, wenig später wurde es mit dem Preis der Hotlist ausgezeichnet. Außerdem erhielt Thea Mengeler für diesen Roman den Rotahorn-Literaturpreis.
Social Media digitale Welt Influencer Revenge Porn Feminismus Scham Wut Bus Beobachtung Blicke Sexismus Belästigung
»Sexualisierte Gewalt in den sozialen Medien, aber auch der Verlust von Individualität sind zentrale Themen dieses Romans. Die Handlung in den öffentlichen Nahverkehr zu verlegen, finde ich genial gedacht und ausgesprochen gelungen. Und trotz des ernsten Themas liest sich der Roman leicht und flüssig, mit humorvollen Passagen und einem feinen Gespür für die Kleinigkeiten des Alltags. Einsteigen und lesen, lesen, lesen!«
(Sybille Scheerer, Buchhandlung Roth, Offenburg)
»Ein Werk, das mir tief in die Glieder gefahren ist. Ich musste immer wieder innehalten, um das Gelesene zu verdauen, zu reflektieren und die Poesie vollständig zu verinnerlichen.«
(Deniz Sah, Edelmann Fürth)
»Mir hat das Buch auf kompakte Weise gezeigt, dass es noch sehr viel zu tun gibt, bis Männer erkennen, dass Frauen gleichberechtigt sind und nicht dazu da sind, Männern zu gefallen. Ein großartiges Buch, es hat mich sehr bewegt.«
(Beate Bergander, Buchhändlerin Hamm Lennestadt)
»„Öffentlicher Nahverkehr“ ist ein sehr vielschichtiger, intensiver, bewegender Roman, der noch sehr lange in mir nachhallen wird. Absolutes Jahres-Highlight!«
(downey_jr :-), NetGalley)
»Ein bewegendes Buch, das noch lange nach dem Lesen nachhallt. Für mich eine klare Leseempfehlung.«
(Nele Lanzutti, NetGalley)
»Lesen Sie keine Rezensionen – lesen Sie das Buch!«
(B. Buchdoktor, NetGalley)
»Thea Mengeler schreibt modern, extrem beobachtend und für mich schon fast zu emotional. Ich empfand es als sehr krass wie gut die Gefühle der Prota aber auch Unsicherheit, Wut, Scham und Verletzlichkeit transportiert wurde. Es war sehr erschreckend realistisch und ging mir sehr nahe. Viele Szenen wirkten auf mich sehr beklemmend.«
(Jessica Schlüter, NetGalley)
»Das Cover ist außergewöhnlich schön, das Buch ein innerer Monolog, in manchen erinnert es an Schnitzler.«
(Renate Satler, NetGalley)
»Ein Buch, welches unfassbar wichtige Themen auf eine Art und Weise erzählt, dass jeder sie meiner Meinung nach nachempfinden kann.«
(Sandra Reuen, Thalia, Mühlheim)
»Ein leiser, aber sehr kraftvoller Roman.«
(Narumi Flowers, NetGalley)
»Der kreative Roman zeigt, wie vielschichtig Thea Mengeler schreibt und „Öffentlicher Nahverkehr“ ist so ganz anders als „Nach den Fähren“. (...) Ein Buch, welches Mut macht und leider mal wieder ein Thema behandelt, welches fast im straffreien Raum mäandert.«
(Anja Richert, NetGalley)
»Ganz wunderbare Beschreibung einer Transformation und gesundem Self Empowerment.«
(Michael Grünert, Heinrich Heine Fachmedien)
»Das 21. Jh ist nicht besonders modern, wenn es um Weiblichkeit und Selbstbestimmung geht. Wenn auch Männer dieses Buch lesen würden...
Und ganz davon abgesehen ist der Roman durch die unterschiedlichen literarischen Stilmittel extrem fesselnd und ein echter Pageturner.«
(Heike Awißus, Moby Dick, Berlin)
»Ich war begeistert. Sowohl von diesem Buch als auch ihrer Vielfältigkeit. Weiter so!«
(Rebecca Silberberg, Mayersche, Sankt Augustin)
()
»Mengeler (ist) mit ihrem dritten Buch ein berührender, hochaktueller Roman gelungen.«
(Julian Theilen, Welt am Sonntag, 02.08.2026)
»Der neue Roman von Thea Mengeler ist als ›Buch der Stunde‹ angekündigt und könnte nicht näher am Zeitgeschehen pulsieren.«
(Emma Geuecke, Merkurist, 07.08.2026)
»Thea Mengeler hat eines der besten Bücher des Jahres geschrieben.«
(Martin Spieß, Neue Presse, 12.08.2026)
»Der Autorin (gelingt) eine schlaue Auseinandersetzung mit großen Themen der Zeit: Feminismus, Digitalisierung, sexuelle Gewalt und Entfremdung.«
(Ursula Ebel, Buchkutlur, 04/2026)
()