Marit Heuß Heuß Peter Handkes Bildpoetik

Peter Handkes Bildpoetik

von Marit Heuß

Notieren, Zeichnen, Erzählen.

EUR 41,99

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Beschreibung

Marit Heuß entdeckt Peter Handkes »persönliches Epos« – seine Notizbücher – und damit seine in Zeichnungen, Kunstbeschreibungen und Erzählungen facettenreiche »Bildpoetik«. Das »Bild« wird für den Nobelpreisträger zur »Vokabel der Universalsprache«, zum Inbegriff seiner Poetik. Über die Lektüre der reich bebilderten und unveröffentlichten »Merkhefte« Peter Handkes betrachtet Marit Heuß dessen Erzählen seit dem Debüt »Die Hornissen« 1966 bis hin zu den Großprojekten »Langsame Heimkehr« 1979 und »Der Bildverlust« 2002 als ein Schreiben, das sich am »Bild« orientiert. In der Notizbuchsammlung des Handke-Vorlasses am Deutschen Literaturarchiv Marbach finden sich ab 1975/1976 - seither führt der Schriftsteller täglich Notizbuch - eigene Zeichnungen des Autors. Die Bildmotive reichen von Nachahmungen der »ersten Zeichnungen von Menschen« - wie das archaische Felsbild eines Büffels - bis hin zu andersartig »arkadischen« Landschaftsbildern aus dem »tiefen Österreich«. Auch Alltagsskizzen, ornamentale Figuren oder Kritzeleien fehlen nicht. Handkes »Bilderatlas« birgt zudem hunderte Beschreibungen von Kunst in Museen - Cézanne, van Gogh, Rothko, Poussin, Goya, Bosch, Vermeer, Zurbarán - sowie in Sakralbauten von Santiago de Compostela bis nach Thessaloniki. Heuß fragt nach den ästhetischen und geistigen Horizonten dieser Bilder für Handkes Erzählungen.

Autor*in

Marit Heuß
Marit Heuß ist Literaturwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik an der Universität Leipzig.

Themen in »Peter Handkes Bildpoetik«

Gegenwartsliteratur Nobelpreis Notizbuch Skizzen Zeichnungen Kunstbeschreibungen Poetik Alltagsskizzen Landschaftsbilder Kritzeleien Museen Gruppe 47 Handke-Vorlass Literaturarchiv

Stimmen zu »Peter Handkes Bildpoetik«

»Marit Heuß' erhellende Arbeit zu ›Peter Handkes Bildpoetik‹ animiert zum Wiederlesen« (Lothar Struck, Glanz&Elend, 13.07.2022) »Terminologie- und argumentationssicher, in hohem Maße theoriegestützt, doch dabei nie kalt sezierend, sondern der Sinnesfreude und Bildbegeisterung Handkes auch sprachlich folgend« (Werner Bies, Arbitrium Jg. 41, 1/2023)
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Details

ISBN: 9783835348615
Verlag: Wallstein Verlag
Erscheinung: 29.06.2022

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